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Hohenhameln Stedumer Spiele-Erfinder hat sich beim Deutschen Nachbarschaftspreis beworben
Kreis Peine Hohenhameln Stedumer Spiele-Erfinder hat sich beim Deutschen Nachbarschaftspreis beworben
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06:00 26.07.2018
Bastian Borgelt hat eine Leidenschaft für das Entwickeln von Spielen. Quelle: Archiv
Stedum-Bekum

Spiele erfinden ist Bastian Borgelts Leidenschaft – vor allem über die Ortschaft Stedum-Bekum, die Gemeinde Hohenhameln, aber auch den Landkreis Peine. Jetzt hat sich der Stedumer damit für den Deutschen Nachbarschaftspreis beworben.

Mit seinen Gesellschaftsspielen möchte Borgelt (Dorf-)Geschichte auf spielerische Art wieder erlebbar machen. Denn in Gesprächen mit Dorfbewohnern hatte er festgestellt, dass die Anwohner gar nicht so viel über ihr eigenes Dorf und dessen Geschichte wissen.

Spiel statt Chronik

Statt eine Chronik zu erstellen, die dann möglicherweise nur im Regal verstaubt, kam Borgelt auf die Idee, ein Spiel zur Dorfgeschichte zu entwickeln.

Im Jahr 2014 übertrug er das gesammelte Wissen über die Geschichte und das Zusammenleben in das erste Dorf-Gesellschaftsspiel „Stedumer Nächte sind lang“ übertragen (PAZ berichtete). In die Herstellung steckte er rund 600 Stunden Arbeitszeit. Ein Spielplan wurde auf Lkw-Plane gedruckt, mehr als 100 Spielkarten und Chips hergestellt.

Ortsgeschehen wird nachgespielt

In „Stedumer Nächte“ wird das aktuelle Ortsgeschehen nachgespielt. So gilt es zum Beispiel ein Osterfeuer zu organisieren. Da das Spiel aber nicht alle Aspekte der Dorfgeschichte abdecken konnte, entwickelte Borgelt im Laufe der Zeit weitere Spiele: „Die Zeitreise“, „Treckerrallye“ und „Dörferquartett“.

Die Bewohner des Ortes seien von den Spielen begeistert und träfen sich regelmäßig zu Spieleabenden, so der Stedumer. Das habe auch zur Belebung der Dorfgemeinschaft beigetragen.

Beim Deutschen Nachbarschaftspreis 2018 ist Borgelt mit seinem Projekt unter den letzten 104 Einreichungen von insgesamt 1052. In Niedersachsen ist er sogar unter den letzten sechs Projekten.

Der Deutsche Nachbarschaftspreis wird von der Stiftung nebenan.de verliehen und ist mit 50 000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Nachbarschaftsprojekte mit Vorbildcharakter. Neben den Landespreisen, die von einer Jury ausgewählt werden, gibt es auch einen Publikumspreis für den online abgestimmt werden kann. Er ist mit 5000 Euro für einen gemeinnützigen Zweck dotiert.

Für Publikumspreis kann man abstimmen

Wer Bastian Borgelts Projekt unterstützen möchte, kann bis zum 22. August abstimmen unter: www.nachbarschaftspreis.de/de/Ortsgeschichte-spielerisch-erleben/ „Wichtig ist, dass man nach dem Abstimmen eine E-Mail bekommt, die man bestätigen muss, damit die Stimme gilt“, so Borgelt.

Von Mirja Polreich

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