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Hohenhameln Sportgeräte wurden zur Hindernisbahn
Kreis Peine Hohenhameln Sportgeräte wurden zur Hindernisbahn
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23:00 30.08.2012
Nur nicht den Fußboden berühren: Beim Parkour geht es es über Barren und andere Sportgeräte. Quelle: cb
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Fetzige, laute Musik dröhnte aus der Anlage, in der Sporthalle Clauen war ein Parcours mit verschiedenen Hindernissen aufgebaut, den 15 Mädchen und Jungen begeistert zu meistern versuchten.

Bänke, Matten sowie Stangen dienten als Hindernisse und waren zum Teil als abenteuerliche Konstruktionen in der Halle aufgebaut. Alle Teilnehmer, die so genannten Traceure (siehe Hintergrund), mussten die Strecke möglichst schnell, effizient und elegant bewältigen.

Zu Beginn des Tages hatten die Kinder mit Parkour-Trainer Uwe Harasymir-Fischer verschiedene Übungen gemacht, wie man unterschiedliche Hindernisse überqueren kann. Dazu zählten Balance-, Sprung- und Zielsprungübungen, das Überqueren von großen Hindernissen, Vorwärts- und Rückwärtssprünge sowie Drehungen.

„Beim Parkour werden alle Sinnesorgane angesprochen“, erklärte Harasymir-Fischer, „es gehört aber auch Kraft und vor allem Mut dazu, um zum Beispiel mit beiden Füßen auf eine dünne Stange zu springen.“

Zum Schluss kam der große Abschlussparcours, und es galt für die Kinder, alles Erlernte anzuwenden. Damit es richtig spannend wurde, stoppte Harasymir-Fischer die Zeit. Doch für die Kinder ging es weniger um das Tempo als um den Spaß - denn auch wenn die einen schneller und die anderen langsamer waren, sah man allen die Begeisterung an. „Das Tolle am Parkour ist, dass sich die Teilnehmer austoben können ‚wie früher‘ als kleines Kind, so Harasymir-Fischer. Die Angst sei bei den Teilnehmern zwar immer vorhanden. Doch genau dazu sei das Parkour-Training gut:

Der Trainer erklärte: „Traceure üben, ihre Hemmschwellen zu überwinden, sich selbst zu trauen und - einfach noch einmal Kind zu sein.“

ls

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