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Spielhallen-Überfälle: Täter muss fünf Jahre in Haft

Auch in Hohenhameln schlug der Räuber zu Spielhallen-Überfälle: Täter muss fünf Jahre in Haft

Zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren wurde ein 59-Jähriger vom Landgericht Braunschweig verurteilt, der sich wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung in drei Fällen vor dem Landgericht Braunschweig verantworten musste.

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Die Spielothek in Hohenhameln wurde im Juni überfallen.
 

Quelle: Archiv

Hohenhameln.  Der Sessener ist für insgesamt drei Spielhallenüberfälle verantwortlich, unter anderem in Hohenhameln (PAZ berichtete). Der 59-Jähriger gab die Raubzüge vor Gericht zu.

Erstmals hatte der Sessener am 20. Mai diesen Jahres in einer Spielhalle seines Wohnortes zugeschlagen, am 7. Juli überfiel er eine Spielhalle in Lamspringe. Zuvor schlug der 59-Jährige auch in Hohenhameln zu: Am 22. Juni diesen Jahres betrat er die an der Marktstraße gelegene Spielhalle und bedrohte die Angestellte mit einem Messer. Die damals 46-jährige Angestellte wurde anschließend aufgefordert, Geld in eine Tasche zu füllen. Während der Tatausführung versprühte der Räuber dabei so massiv Pfefferspray, dass fünf weitere Menschen verletzt wurden. Mit der Beute in Höhe von mehreren Hundert Euro verließ er anschließend das Gebäude und flüchtete zu Fuß über den auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegenden Parkplatz eines Supermarktes.

Wie schon zuvor in Sessen und später in Lamspringe konnte der Räuber trotz sofortiger Polizeifahndung entkommen. Letztlich führten die Aufnahmen von Überwachungskameras zur Festnahme des Mannes. Nach der Veröffentlichung des Fahndungsfotos in verschiedenen sozialen Netzwerken stellte sich dieser der Polizei und legte seinerzeit bereits ein umfassendes Geständnis ab.

Auch vor dem Landgericht Braunschweig gestand er nun die Überfälle. Als Zeugen waren zudem ein Ermittlungsführer, sowie die drei Angestellten geladen, die bei den Überfällen bedroht und teils verletzt worden sind.

Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer eine Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten gefordert, der Verteidiger hatte vier Jahre und acht Monate Gesamtfreiheitsstrafe beantragt.

Von Anna Gröhl

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