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Hohenhameln Spende für Flüchtlingsarbeit der Generationenhilfe
Kreis Peine Hohenhameln Spende für Flüchtlingsarbeit der Generationenhilfe
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16:00 20.11.2015
Von links: Wilfried Wollny, Udo Aschemann (Generationenhilfe), Ulrich Pohl und Silke Kortemme (beide St. Laurentius Stiftung) sowie Gisela Grote. Quelle: Foto: bol
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Die Spende stammt aus den Erträgen, die die Stiftung erzielt hat und ist an einen bestimmten Zweck gebunden. Mit dem Geld soll die Flüchtlingsarbeit der Generationenhilfe weiter auf- und ausgebaut werden.

Bei der Scheckübergabe hob Wollny das ehrenamtliche Engagement der Generationenhilfe in Sachen Flüchtlingsarbeit hervor: „Es ist nicht Ihre Aufgabe und doch integrieren Sie ganz unkompliziert Flüchtlinge. Sie betreuen und helfen über die Schwierigkeiten in der ersten Zeit hinweg. Das verdient Unterstützung und Anerkennung.“

Gisela Grote vom Generationenhilfeverein freute sich sichtlich über die Spende und plauderte ein wenig darüber, wie der Verein sich für Flüchtlinge einsetzt: „Wir haben zwei Mal in der Woche ein Deutschtraining, das durch Ehrenamtliche realisiert wird. Es ist kein Deutschkurs, das darf man nicht verwechseln. Wir sind einfach eine Gruppe aus 16 Trainern und rund 22 Flüchtlingen, die zusammen Alltagsdeutsch lernen.“ Ein besonderes Augenmerk hat die Generationenhilfe dabei auf Kinder gelegt. „Sie lernen bei uns spielerisch, zum Beispiel durch Kinderbücher, die deutsche Sprache und genau dafür soll das Geld verwendet werden. Wir wollen neue Kinderbücher anschaffen, weitere Unterrichtsmaterialien und brauchen auch so einfache Dinge wie Papier und Stifte“, erzählte Grote weiter.

Der Verein hat es sich eigentlich zum Ziel gesetzt, ältere Menschen zu unterstützen, sieht aber in der Flüchtlingsarbeit einen tolle Ergänzung. „Es sind bereits sechs Flüchtlinge unserem Verein beigetreten und geben damit auch etwas zurück“, erläuterte Grote. „Sie gehen in die Haushalte unserer älteren Mitglieder, helfen dort wo sie können und wenden ganz nebenbei das Gelernte an. Große Sprachprobleme gibt es nicht. Das ist ein tolles Miteinander und ein Hand in Hand, eben so wie der Vereinsname schon sagt.“

bol

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