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Hohenhameln Sommernachtsbüfett für den guten Zweck
Kreis Peine Hohenhameln Sommernachtsbüfett für den guten Zweck
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23:00 17.06.2012
Sommernachtsbüfett in Hohenhameln: Die Küchenchefs Jens Tönnies und Olaf Wiedenroth hatten Häppchen vorbereitet, die Konfirmandinnen den Gästen servierten. Quelle: sz
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Es hätte so romantisch werden können, samt Glühwürmchen und Grillenzirpen. Aber die Instanz, die im Himmel für das Wetter zuständig ist, wollte wohl, dass die Gäste unter den Schirmen näher zusammenrückten, statt sich zwanglos im Pfarrgarten zu verteilen.

Dem guten Zweck - nämlich der evangelischen St.-Laurentius-Stiftung - diente es so oder so. Für einen Pauschalbetrag von 17 Euro konnten die Teilnehmer essen und trinken. Die Gaumenfreunden wurden von Profis bereitgestellt: Jens Tönnies, Kantinenleiter bei der TUI, sein Kollege Olaf Wiedenroth und fünf Helferinnen hatten Köstlichkeiten wie Matjestartar mit Apfel und Gurken in Tomatenhälften, Mürbeteigboden mit Forellenmousse, Spargel mit Schinken und Blätterteigschnecken mit Tomaten und Zucchini vorbereitet.

Die appetitlichen Häppchen wurden von Konfirmanden serviert, die sich freiwillig zur Verfügung gestellt hatten. „Für die Erdbeerbowle haben wir 25 Kilo Erdbeeren gespendet bekommen“, erklärte Hildegard Brandes vom Förderverein der Stiftung bei der Begrüßung.

„Eine sehr gute Idee, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden“, lobte Rico Bauer, und seine Tischnachbarin Marion Lukas meinte: „Auf diese Weise bekommt man Ideen, was man mal selber machen kann.“ Dem achtjährigen Kjell Leon Schommler schmeckten vor allem die kleinen Fleischklopse. „Spargel mag ich gar nicht“, erklärte er.

Später sorgte der A-capella-Chor „Randgruppe“ mit dem zum Wetter passenden „I can see clearly now“ und weiteren Stücken für Unterhaltung.

Mit den Einnahmen aus dem Sommernachtsbüfett und dem Konzert des Barockensembles Ilten, das zuvor in der Kirche aufgetreten war, ist die Stiftung ihrem Ziel wieder näher gekommen: „Langfristig brauchen wir Geld, um eine Pfarrstelle und das kirchliche Angebot finanzieren zu können“, erklärte Uta Hilker vom Förderverein.

sz

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