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Hohenhameln Simulierter Einsatz: Schwierige Übung für Hohenhamelner Feuerwehrleute
Kreis Peine Hohenhameln Simulierter Einsatz: Schwierige Übung für Hohenhamelner Feuerwehrleute
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22:50 24.02.2014
Beim Bergen eines „Bewusstlosen“ aus einem Klärbecken bewiesen die 22 Feuerwehrleute ihren guten Ausbildungsstand bei der Übung in Sehnde. Quelle: oh
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Das war - vermeintlich - passiert: Die Einsatzkräfte erfuhren, dass bei Kellerarbeiten eine Gasleitung beschädigt worden sei. Es ströme Gas aus, mehrere Personen würden vermisst. Zugführer Böker und dessen Stellvertreter, Andree Brathering, hatten die dreigeteilte Übung für die 22 Einsatzkräfte aus der Gemeinde vorbereitet.

Im ersten Teil mussten die Feuerwehrleute eine Person von einer Wendeltreppe retten. Zwei weitere „Verletzte“ befanden sich im Keller, in dem wegen austretenden Methangases nur mit schwerem Atemschutz gearbeitet werden konnte. „Eine der Personen war eingeklemmt, um sie zu befreien, mussten Schere und Spreizer eingesetzt werden“, schildert Zimmermann. Das stelle unter schwerem Atemschutz eine besondere Herausforderung dar.

Im zweiten Teil der Übung musste eine bewusstlose Person von der Mitte eines Nachklär-beckens gerettet werden. Hier kam ein Schlauchboot zum Einsatz. „Der für diese Übung eingesetzte lebensechte Dummy wurde mithilfe einer besonders schmale Krankentrage, einem Spineboard, auf dem Boot zum Beckenrand transportiert und dort von wartenden Helfern in Empfang genommen“, erläutert Zimmermann.

Der letzte Übungsteil befasste sich mit dem Anheben von schweren Lasten: Eine Person war unter einem Container eingeklemmt und musste befreit werden. Zudem befand sich der Container bereits vor dem Einsatz in einer leichten Schräglage, was besondere Achtsamkeit beim Anheben erforderte.

Hohenhamelns Gemeindebrandmeister Günther Becker und sein Stellvertreter, Ernst Ebeling, überzeugten sich persönlich vom guten Ausbildungsstand ihrer Kameraden - und konnten zufrieden sein.

rd

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