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Hohenhameln Schüler-Beförderung: Eltern fordern Wiedereinführung der Kostenerstattung
Kreis Peine Hohenhameln Schüler-Beförderung: Eltern fordern Wiedereinführung der Kostenerstattung
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20:00 08.11.2018
Die katholische Marienschule in Hildesheim ist eines der Gymnasien, die auch Hohenhamelner Schüler besuchen können. Quelle: Archiv
Hohenhameln

Der Platz an Gymnasien im Kreis Peine wird wegen steigender Schülerzahlen immer knapper. Malte Cavalli, Vorsitzender der FDP-Fraktion sowohl im Peiner Kreistag als auch im Gemeinderat Hohenhameln, erachtet es nicht zuletzt daher als sinnvoll, wenn Hohenhamelner Schüler auch weiterhin im Kreis Hildesheim zum Gymnasium gehen könnten. Erschwert werde dies jedoch durch den Wegfall der Erstattung von landkreisübergreifenden Schüler-Beförderungskosten. Dagegen wollen Cavalli und weitere Hohenhamelner Eltern nun klagen.

Zahlreiche Schüler aus Hohenhameln besuchen wegen der räumlichen Nähe und teils wegen zusätzlicher schulischer Angebote Gymnasien im Kreis Hildesheim. 2017 strich der Landkreis Peine jedoch die anteiligen Beförderungskosten für Schüler, die außerhalb des Kreises eine Schule besuchen. Hintergrund war eine Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes im Jahr 2015.

Ein weiteres Problem: die Fahrzeiten

Trotzdem würden viele Hohenhamelner weiterhin gerne in Hildesheim auf ein Gymnasium gehen, wie Cavalli erklärt. Jedoch entstünden den Eltern damit hohe Kosten für die Beförderung ihrer Kinder, wie er aus eigener Erfahrung weiß: Sein Sohn sowie seine Tochter gehen im Kreis Hildesheim zur Schule. „Viele Eltern können sich nun schon allein aus Kostengründen bei der Schulwahl nicht frei entscheiden“, sagt Cavalli.

Ein weiteres Problem seien die Fahrzeiten: Während das Ilseder Gymnasium von Hohenhameln aus noch relativ zügig erreichbar sei, sehe es bei den weiterführenden Schulen in Peine schon anders aus.

„Nicht genug Platz für Gymnasial-Schüler“

Aktuelle Entwicklungen heizen das Thema nun zusätzlich an. Wie die PAZ in der gestrigen Ausgabe berichtete, könnte in Zukunft wegen steigender Schülerzahlen das Losverfahren entscheiden, an welches Gymnasium im Kreis Schüler aus dem Peiner Stadtgebiet verwiesen werden. Sofern die Eltern aus Hohenhameln die hohen Beförderungskosten nicht zahlen wollen oder können, würden diese Schüler zusätzlich im Peiner Land ein Gymnasium besuchen. „Aber im Kreis gibt es ja gar nicht genug Platz für Gymnasial-Schüler“, betont Cavalli

Er fordert in diesem Zusammenhang eine Wiedereinführung der anteiligen landkreisübergreifenden Schüler-Beförderungskosten. Er und mehrere Eltern aus Hohenhameln wollen damit sogar bis vor das Verwaltungsgericht gehen, eine Klage gegen den Landkreis haben sie bereits eingereicht.

Von Dennis Nobbe

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