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SPD will Umgehungsstraße um Mehrum herum

Mehrum SPD will Umgehungsstraße um Mehrum herum

Es ist ein ehrgeiziger Plan, der Geduld brauchen wird: Die SPD-Fraktion im Hohenhamelner Gemeinderat hat vorgeschlagen, Mehrum mit einer Umgehungsstraße zu entlasten. Die Straße soll nördlich von Sehnde beginnen, an Rethmar, Evern, Dolgen und Mehrum vorbeiführen und dann in die Landesstraße münden, die Equord mit Hämelerwald verbindet.

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Ein ehrgeiziger Plan: Die Ortsdurchfahrt in Mehrum soll durch eine Umgehungsstraße entlastet werden.

Quelle: cb

Hohenhameln-Mehrum . Diese Strecke ist etwa zehn Kilometer lang. Gegebenenfalls könnte die Umgehung auch bis zur Kreisstraße zwischen Rosenthal und Vöhrum verlängert werden, heißt es in dem Antrag.

„Bei Stau sind wir die Ersatzstrecke für die Autobahn“, sagte Günter Hesse (SPD) im Rat. Deshalb solle die Entlastungsstraße in einem „großen Bogen“ um die Ortschaften herumführen. Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) stimmt dem zu: „Auf der A2 bei Peine passieren viele Unfälle“, sagt er. „Darunter leidet nicht nur Mehrum, sondern auch die anschließenden Orte sind betroffen.“

Im Rat gab es auch Kritik an dem Vorschlag: „Eine weitere Zerschneidung der Landschaft ist keine Lösung“, sagte Petra Moderow (Grüne). Statt dessen sollten öffentliche Verkehrsmittel gefördert werden – als Alternative zum Auto.

Die Verwaltung hat den Antrag unter anderem an die Verkehrsministerien in Hannover und Berlin weitergeleitet. Denn ob die Straße gebaut wird, kann die Gemeinde nicht entscheiden. Es sei nicht abzusehen, ob und wann der Vorschlag umgesetzt wird, sagt Erwig. Auch Hesse sagt: „Der Beschluss hat nur mittel- und langfristig eine Chance, das ist uns klar. Aber wir wollen den Anstoß dazu geben.“

Susann Reichert

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