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Hohenhameln Reisebus brennt aus
Kreis Peine Hohenhameln Reisebus brennt aus
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23:07 29.03.2010
In Hohenhameln steht ein geparkter Reisebus in hellen Flammen. Die dunkle Rauchwolke ist im Morgenhimmel weithin sichtbar. Quelle: privat
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Hohenhameln. Die Rauchwolke ist weithin sichtbar. Als die Helfer der Freiwilligen Ortswehr Hohenhameln den brennenden Reisebus erreichen, steht das Fahrzeug schon komplett in Flammen. Tanklöschfahrzeug und Löschgruppenfahrzeug sind schnell flott gemacht. Noch während der Anfahrt zur Straße „Im Unteren Dorfe“ rüsten sich die Helfer mit Atemschutzgeräten aus.

Wenig später ist auch der Rüstwagen der Ortswehr auf dem Weg. Von der Hitze des Feuers sind die Fenster des Busses bereits geborsten. Daher ist der Einsatz von Schwerschaum einfach. Zwei Rohre richten die Feuerwehrleute auf die Flammen. Menschenleben sind nicht in Gefahr. Der Bus ist in Hohenhameln geparkt.

Seine letzten Reisegäste hat der Busfahrer zweieinhalb Stunden zuvor in Hohenhameln abgesetzt – es waren Helfer der Hohenhamelner Ortswehr, die von einer Feier der Partnerwehr in Ammern nahe dem thüringischen Mühlhausen zurückgekehrt sind. Kurz nach vier Uhr am Sonntagmorgen hatte der Fahrer die Wehrleute abgesetzt. Um 7.03 Uhr ist bei der Leitstelle in Braunschweig der erste Notruf eingetroffen.

Die Wehrleute fluteten den Bus komplett, um auch mögliche Glutnester in den vielen Verkleidungen und Polstern des Busses zu löschen. Anschließend klemmten die Helfer die Batterie mit einem Trennschalter ab. Zwei Bäume in der Nähe waren vom Funkenflug in Mitleidenschaft gezogen worden und mussten ebenfalls gelöscht werden.

Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet und auch die Straße konnte wieder freigegeben werden. Die meisten Helfer der Hohenhamelner Wehr genossen ihr Sonntagsbrötchen dann gegen 9 Uhr bei ihren Familien.

pif

„Im Radio würden Sie es ausschalten“, warnt Gerhard Hummer die etwa 80 Zuhörer beim Konzert des Musiker-Duos Alexander Osovitskiy (Cello) und Vladimir Gorup (Bajan/Akkordeon) im Kultursalon. Dabei hatten die beiden Musiker vorher Antonio Vivaldis „5. Sonate in e-Moll“ derart beseelt vorgetragen, dass ausgerechnet Musikenthusiast Hummer seine Emotionen schon nach dem ersten Satz nicht mehr zurückhalten konnte. Er unterbrach die Musiker mit styrmischem Applaus und verführte so auch das Publikum – wofür er sich verschmitzt lächelnd bei den Künstlern entschuldigte.

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