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Hohenhameln Rege Diskussion rund um den Deponie-Brand
Kreis Peine Hohenhameln Rege Diskussion rund um den Deponie-Brand
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19:00 19.10.2016
Die Vertreter der BI, des GA und Moderator Christian Wolter (l.) führten durch die Infoveranstaltung. Quelle: Foto: Antje Ehlers

Etwa 60 Zuhörer hatten sich am Montagabend im Dorfgemeinschaftshaus Equord eingefunden, um an einem Informations- und Diskussionsabend zu dem Thema teilzunehmen.

Zu der Veranstaltung hatte die Bürgerinitiative (BI) für Umweltschutz in der Gemeinde Hohenhameln eingeladen. Für Informationen standen mehrere Mitarbeiter sowie der Leiter des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamts (GA), Andreas Aplowski, zur Verfügung. Die Bürgerinitiative wurde von Dr. Reiner Theunert vertreten. Landrat Franz Einhaus für den Landkreis und Vertreter der Peiner Entsorgungs- und Beschäftigungsgesellschaft (PEG) waren ebenfalls eingeladen, um Stellung zu beziehen, waren jedoch nicht anwesend (PAZ berichtete).

Viktor Zabel vom GA informierte darüber, dass es zurzeit zwei nichtöffentliche Genehmigungsverfahren gebe, die den Wiederaufbau der abgebrannten Halle sowie eine Lagerfläche für Altholz betreffen. Diese stünden kurz vor dem Abschluss. Derzeit gebe es Vorgespräche für ein weiteres Genehmigungsverfahren, das in Absprache mit dem Antragsteller PEG öffentlich durchgeführt werden solle. Alle Verfahren würden der Erfüllung der Brandschutzgesetze dienen. „Das GA kann lediglich nach den staatlichen Vorgaben entscheiden. Liegen entsprechende Voraussetzungen vor, muss positiv entschieden werden“, betonte Andreas Aplowski wiederholt.

Die rege Diskussion über den jetzigen Zustand und die Fragen zeigten, dass das Interesse der Bürger in der Gemeinde Hohenhameln noch immer groß ist. Da jedoch die Vertreter von Landkreis und PEG fehlten, blieben auch viele Fragen ungeklärt, was für Unmut im Publikum sorgte. „Wir wünschen uns mehr Kontrollen und Transparenz seitens der Politik und der Betreiber“, fasste Marianne Kauers-Theunert von der BI den Abend im Sinne der Anwohner zusammen. Dr. Reiner Theunert sprach von einer „Bringschuld der Verwaltung gegenüber dem Bürger“.

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