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Rat will doch keine neuen Windparks

Hohenhameln Rat will doch keine neuen Windparks

In Hohenhameln sollen vorerst keine weiteren Flächen für Windparks ausgewiesen werden, hat der Gemeinderat beschlossen. Das bedeutet aber nicht, dass künftig gar keine Windräder mehr gebaut werden.

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Windenergie versus Kohlekraftwerk: Der PAZ-Leser Detlef Feder hat dieses schöne Foto in der Nähe von Mehrum aufgenommen.

Quelle: oh

Hohenhameln. Einzelne Anlagen dürfen nach wie vor genehmigt werden. Die Ratsmitglieder wollen lediglich verhindern, dass die sogenannten Vorranggebiete für Windenergie vergrößert werden. „Wir wollen nicht noch mehr Raum pauschal zur Verfügung stellen“, sagte Uwe Semper (SPD) – zumal es in Hohenhameln schon 29 Windräder gebe. „Wir waren in der Vergangenheit überhaupt nicht faul bei den regenerativen Energien“, sagte er.

Auf dieser Tatsache solle man sich besser nicht ausruhen, findet Lisbeth Kunz (Grüne). „Wir waren immer sehr fortschrittlich, und jetzt versperren wir uns den Weg und senden ein fatales Signal nach außen“, kritisierte sie. Kunz fürchtet, dass ohne eine Ausweitung der Vorranggebiete auch das sogenannte Repowering nicht möglich ist – also dass alte, leistungsschwache Anlagen nicht durch modernere, größere ersetzt werden können. Die Anlagen auf dem neuesten Stand der Technik brauchen nämlich mehr Platz, aber dafür erzeugen sie deutlich mehr Strom. „Repowering halte ich für sinnvoll und richtig“, bekräftigte auch Malte Cavalli (FDP).

Die CDU schloss sich der Meinung der SPD an und stimmte gegen neue Windparks – wenn auch zähneknirschend. „Wir sind uns bewusst, dass wir den Investoren damit vors Schienbein treten“, sagte die Fraktionsvorsitzende Caren von Wagner.

Das kritisierte auch ihr Parteifreund Arthur Stolte. Der ehemalige Ratsherr verfolgte die Sitzung von der Zuhörerbank aus. „Ich kenne Gemeinden, die über die Gewerbesteuer aus Windkraft ihre Finanzen wunderbar im Griff haben“, sagte er. „Aber in Hohenhameln ist man da eher rückwärts gewandt.“

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