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Rat ist uneins über neue Tankstelle

Hohenhameln Rat ist uneins über neue Tankstelle

Uneinigkeit gab es bei der Ratssitzung am Donnerstagabend nur bei einem Thema: Der neuen Tankstelle im Gewerbegebiet in Hohenhameln. Damit sie gebaut werden kann, muss der Bebauungsplan Pfingst-anger entsprechend geändert werden. Dagegen sträuben sich die Nachbarn und einige Politiker. Die Mehrheit stimmte der Änderung jedoch zu.

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Vor der Oil-Tankstelle in Hohenhameln staut sich der Verkehr oft bis auf die Bundesstraße. Einige Politiker fürchten deshalb, dass die neue Tankstelle im Gewerbegebiet für Chaos sorgt.

Quelle: sur

Hohenhameln. Konrad Deppe möchte eine neue Tankstelle bauen - direkt am Hohenhamelner Ortseingang an der Einfahrt zum Gewerbegebiet Pfingstanger (PAZ berichtete). Die meisten Ratspolitiker stimmten am Donnerstagabend einer Änderung des Bebauungsplans zu. Allerdings wurde auch Kritik laut.

"Die Verkehrssituation bereitet einigen von uns Bauchschmerzen", sagte Otto-Heinz Fründt (SPD). Die geplante Ausfahrt der Tankstelle liege sehr nah an der Bundesstraße. "Das könnte zu Komplikationen kommen", so Fründt. Schon im Bauausschuss war das kritisiert worden, einige Politiker fürchteten einen Rückstau auf die Bundesstraße. Der Investor hat zwar ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Bedenken zerstreut - doch die Politiker misstrauen den Fachleuten. "Es steht immer das im Gutachten, wofür ich bezahlt habe", sagte Fründt. Das wisse er aus Erfahrung.

Auch Malte Cavalli (FDP) sagte, er habe ein Problem mit dem Gutachten. Der Verkehr sei nur an zwei Tagen gemessen worden, außerdem hätten die Experten Fußgänger und Radfahrer nicht einbezogen.

Neben der Verkehrsproblematik warnte Cavalli auch vor Leerstand. Nur 100 Meter entfernt am Zimmerplatz gibt es bereits eine Tankstelle. "Am Ende vom Spiel wird womöglich nur noch eine von beiden übrig sein", warnte Cavalli - dann müsse sich der Ortsrat mit einer Brache herumärgern.

Der Ratsbeschluss bedeutet übrigens nicht, dass Deppe sofort bauen kann. Zunächst existiert nur ein sogenannter Aufstellungsbeschluss. Bis der geänderte Bebauungsplan vorliegt, wird es noch mindestens ein halbes Jahr dauern - und danach muss Deppe noch einen Bauantrag beim Landkreis stellen. In dem komplizierten Verfahren können auch Anwohner Einspruch erheben. Denn auch die Betreiber einer benachbarten Autowerkstatt sind gegen den Bau der Tankstelle und haben sich bereits an die Gemeinde gewandt.

sur

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