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Hohenhameln Platzwart Werner Brock geht in den Ruhestand
Kreis Peine Hohenhameln Platzwart Werner Brock geht in den Ruhestand
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23:00 15.03.2016
Werner Brock auf dem Sportplatz. Quelle: jaw

Brock trug damit seinen Teil dazu bei, dass der TSV bis 2006 neun Jahre lang Landesliga spielen konnte. „Angefangen hat alles mit einem Zufall“, erzählt er, „ich bin nach der Arbeit mit dem Hund spazieren gegangen, dabei vorbei am Sportplatz und da wurden gerade die Linien gekreidet - also habe ich geholfen.“ Das war 1963. Seitdem kümmerte sich Brock um das Spielfeld der Fußballer, die ihm im Laufe der Jahre den, nicht ganz ernst gemeinten, Spitznamen „König der Platzwarte“ gaben.

Zum einen aufgrund seines Humors, andererseits aber auch aufgrund der Qualität des Platzes, wie der Vorsitzende Ulrich Mangeng im Gespräch berichtet. Brock ist nicht nur mit Leib und Seele Platzwart, sondern auch Fußballer.

Nachdem er 1946 als zehnjähriger mit seiner Familie aus Schlesien nach Hohenhameln geflüchtet war, begann er in der Knabenmannschaft das Fußballspielen zu erlernen. Bald sicherte sich der beidfüßig Begabte einen festen Platz in den folgenden Mannschaften und durchlief in den Jahren alle Mannschaften des TSV bis hin zu der Altherrenmannschaft.

Zu seinen Höhepunkten gehört das Spiel gegen die deutsche Traditionself anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums 1988 mit Größen wie Uwe Seeler und Helmut Rahn. Aber auch bei der WM 1972 in Mexiko war Brock dabei - allerdings als Zuschauer. Im Laufe seiner Tätigkeit als Platzwart bedeuteten vor allem die Maulwürfe ein stetiges Ärgernis, doch auch die bekam der 79-Jährige stets in den Griff. „Der Trick ist, dass der Platz nie allzu lange ruht.“ Insgesamt, so rechnet Mangeng vor, habe Brock wohl allein knapp 20 000 Kilometer beim Rasenmähen zurückgelegt. Eine Zahl, die den Ruhestand ohne Zweifel rechtfertigt.

jaw

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