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Hohenhameln Ob Dackel oder Dobermann: Nicht ohne Registrierung und den Hundeführerschein
Kreis Peine Hohenhameln Ob Dackel oder Dobermann: Nicht ohne Registrierung und den Hundeführerschein
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22:45 10.07.2013
Hunde-Profis (v.l.): Birgit Kiesewalter, Stefanie Lapp sowie Cornelia und Peter Kruse mit ihren Vierbeinern. Quelle: hui

Zudem müssen Halter für ihre geliebten Vierbeiner eine Haftpflichtversicherung abschließen. Peter Kruse, Vorsitzender des Hundesportvereins „Peiner Eulen“ mit Sitz in Mehrum, findet das vernünftig. „Ein Hund ist immer ein Risiko“, sagt Kruse, selbst langjähriger Hundehalter und Hundetrainer. „Unser Altdeutscher Schäferhund Mabel ist sehr gut erzogen, aber als sie neulich von einer Biene gestochen wurde, ist sie plötzlich zwei Meter weit gesprungen – gut, dass das nicht an einer Straße passiert ist“, nennt Kruse ein Beispiel.

Gegenüber den beiden anderen Teilen des neuen niedersächsischen Hundegesetzes ist er hingegen skeptisch: „Prinzipiell ist der Sachkundenachweis eine gute Sache, denn das obere Ende der Leine ist meistens das Problem“, spielt er auf diejenigen an, die sich absichtlich so genannte Kampfhunde halten und entsprechend aggressiv abrichten. „Aber ob das wirklich dazu beiträgt, Hunde nicht mehr zur gefährlichen Waffe erziehen zu können?“

Mops-Fan Gabriele Henkel aus Adenstedt hat da auch ihre Zweifel. „Die Prüfung, für die man sich auch einen fremden Hund leihen kann, sagt nichts darüber aus, ob die Leute ihre Tiere auch wirklich gut behandeln!“ Ihre Tochter Larissa ist auch von der kostenpflichtigen Registrierung nicht begeistert. Beim Verein Tasso, einem privaten Register, „ist es kostenlos und international. Was nützt mir die Beschränkung auf Niedersachsen“, fragt die Besitzerin von Mops-Mann Bastian.

„Ich finde den Sachkundenachweis gut, denn hier werden die Menschen geprüft und nicht die Hunde“, sagt Tierärztin Stefanie Lapp aus Hannover, die ebenfalls im Mehrumer Hundesportverein aktiv ist. Ihr grauer Mischlingshund Freddy stammt aus dem Tierheim. „Außerdem unterscheidet das Gesetz nicht nach Rassen, das gefällt mir auch. Ich sehe mir die Hundebesitzer immer ganz genau an!“

Gegenüber den beiden anderen Teilen des neuen niedersächsischen Hundegesetzes ist er hingegen skeptisch: „Prinzipiell ist der Sachkundenachweis eine gute Sache, denn das obere Ende der Leine ist meistens das Problem“, spielt er auf diejenigen an, die sich absichtlich so genannte Kampfhunde halten und entsprechend aggressiv abrichten. „Aber ob das wirklich dazu beiträgt, Hunde nicht mehr zur gefährlichen Waffe erziehen zu können?“

Mops-Fan Gabriele Henkel aus Adenstedt hat da auch ihre Zweifel. „Die Prüfung, für die man sich auch einen fremden Hund leihen kann, sagt nichts darüber aus, ob die Leute ihre Tiere auch wirklich gut behandeln!“ Ihre Tochter Larissa ist auch von der kostenpflichtigen Registrierung nicht begeistert. Beim Verein Tasso, einem privaten Register, „ist es kostenlos und international. Was nützt mir die Beschränkung auf Niedersachsen“, fragt die Besitzerin von Mops-Mann Bastian.

„Ich finde den Sachkundenachweis gut, denn hier werden die Menschen geprüft und nicht die Hunde“, sagt Tierärztin Stefanie Lapp aus Hannover, die ebenfalls im Mehrumer Hundesportverein aktiv ist. Ihr grauer Mischlingshund Freddy stammt aus dem Tierheim. „Außerdem unterscheidet das Gesetz nicht nach Rassen, das gefällt mir auch. Ich sehe mir die Hundebesitzer immer ganz genau an!“

hui