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Hohenhameln Neues vom Nussknacker-Hersteller Steinbach
Kreis Peine Hohenhameln Neues vom Nussknacker-Hersteller Steinbach
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12:00 18.02.2016
Für den insolventen Nussknacker-Hersteller Steinbach aus Hohenhameln zeichnet sich eine Lösung ab. Quelle: Archiv/Isabell Massel

Wie der Insolvenzverwalter Manuel Sack auf PAZ-Anfrage mitteilte, gibt es am 26. Februar ein Gespräch mit den Gläubigern der Firma. Konkreter wollte der Anwalt für Insolvenzrecht dabei noch nicht werden, nur soviel sagte er, dass „dabei entschieden wird, welches Sanierungskonzept umgesetzt wird.“

Weiter erläuterte Sack, dass es um zwei unterschiedliche Investorenlösungen geht, die es zu prüfen gilt. Die Entscheidung treffe letztendlich die Mehrheit der Gläubiger. Im vergangenen Januar hatte der Insolvenzverwalter Gespräche mit unterschiedlichen Investoren geführt, die nun offenbar zu einem Ergebnis gekommen sind. Zusätzlich gab es Verhandlungen mit dem Kundenstamm des Betriebs, um die fortlaufende Produktion vorerst zu gewährleisten.

Im Dezember musste Steinbach 76 Kündigungen aussprechen, wobei die Außenstelle in Marienburg im Erzgebirge komplett geschlossen wurde. Die Kürzungen in der Kostenstruktur wurden notwendig, da zum 30. November das beantragte Insolvenzgeld ausgelaufen war.

Als Grund der Insolvenz hatte das Unternehmen die gestiegenen Kosten durch die Einführung des Mindestlohns angegeben, der für die Hohenhamelner Firma zu schnell kam. Die Kosten waren dabei um knapp 30 Prozent gestiegen.

Steinbach stellt in Handarbeit Holzspielzeug und Nussknacker-Figuren her - lange nur im Erzgebirge, nach dem Krieg ab 1946 in Hohenhameln. Zu den Kunden der aus Hartholz gefertigten Nussknacker zählen in einem hohen Umfang vor allem Sammler. 80 Prozent der bereits verkauften Jahresproduktion gehen in die USA.

jaw

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