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Hohenhameln Neuer Physiotherapeut in Hohenhameln: Tobias Schulz eröffnete seine Praxis
Kreis Peine Hohenhameln Neuer Physiotherapeut in Hohenhameln: Tobias Schulz eröffnete seine Praxis
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21:30 13.03.2014
Physiotherapeut Tobias Schulz hat seine erste eigene Praxis eröffnet. Quelle: js
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Einiges hat Schulz von der ehemaligen Praxis übernommen, einige Dinge möchte er jedoch auch anders machen. Mit bis zu drei Therapieräumen kann die barrierefreie Praxis aufwarten. Auch das Angebot von Schulz ist vielfältig. Klassische Physiotherapie, Lymphdrainage, Elektro- oder Ultraschalltherapie gibt es in der Physiotherapie-Praxis des 30-Jährigen genauso wie Medi-Taping, Gesundheitsberatung, Gruppentherapien mit Funktionstraining oder Hausbesuche. Schulz plant auch, bald Pilates-Kurse anzubieten und vielleicht auch gerätegestützte Trainingstherapie anzubieten, also Beinpressen, Cardio-Geräte und Co. anzuschaffen, an denen seine Patienten unter Aufsicht trainieren können.

„Es ist mir wichtig, dass ich mich den Patienten individuell widmen kann. Nur so ist eine qualitativ hochwertige Behandlung möglich“, sagt Schulz, der nach einer dreijährigen Ausbildung an der Physio- und Ergotherapie-Schule „Dr. Rohrbach“ in Hannover zuletzt in einer Stederdorfer Praxis angestellt war. „Als ich das Angebot bekommen habe, mich hier selbstständig zu machen, war ich schnell begeistert.“

Montags bis donnerstags hat die Praxis von 8 bis 13 sowie von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Im 20-Minuten-Takt empfängt Schulz seine Patienten. „Ich kann mir vorstellen, bald auch einen zweiten Physiotherapeuten mit aufzunehmen“, schildert der Adenstedter. Die Physiotherapie sei eine umfangreiche Behandlungsform. „Meine Eltern sind Ärzte, ich wollte mal Zahnarzt werden. Aber als ich mit der Physiotherapie angefangen habe, wusste ich: Das ist es, was ich machen will.“

Er stelle sich nicht wie ein Arzt hin. „Ich muss funktional mit den Patienten sprechen und arbeiten. Ich muss fragen: Was wollen Sie denn wieder machen? Fußball spielen, schmerzfrei laufen? Und daran arbeiten wir.“ Außerdem sei der Oberbegriff Gesundheit immer auch gesamtheitlich zu sehen. „Ernährung und Bewegung spielen da zusammen“, betont Schulz.

js

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