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Neue Wärmebildkamera für die Feuerwehr

Hohenhameln Neue Wärmebildkamera für die Feuerwehr

Hohenhameln. Die Ortswehr Hohenhameln ist jetzt mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet. Möglich wurde die Anschaffung des teuren Gerätes durch zahlreiche Spenden.

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Sie machten es möglich: Einige Spender machten sich selbst ein Bild von der neuen Wärmebildkamera.

Quelle: Foto: Sebastian Haupt

„Der gefährlichste Job der Feuerwehr ist der Innenangriff im Brandobjekt“, sagte Ortsbrandmeister Lars Kunz bei der Präsentation der Wärmebildkamera. „Dort gibt es Hitze, Qualm, giftigen Brandrauch und häufig unübersichtliche Lagen. Man kann die Hand nicht vor Augen sehen.“ Die Kameraden seien dabei gut geschützt durch Atemschutzgerät, aufwendige Schutzkleidung und sogar einen Totmannwarner. „Ein großes Manko ist die äußerst schwierige Orientierung bei Nullsicht. Selbst bekannte Objekte können dabei zum Irrgarten werden.“

Hier hilft die Wärmebildkamera. Jeder Gegenstand hat eine Temperatur. Entsprechend der Temperatur wird Infrarotstrahlung abgegeben. Diese kann Rauch - anders als Licht - einfach durchdringen. Die Strahlung wird von der Wärmebildkamera aufgenommen und in ein Bild übersetzt.

„Der Feuerwehrmann bekommt dadurch im Innenangriff trotz starker Verqualmung ein Bild von der Umgebung und kann gezielt Bereiche mit der höchsten Temperatur bestimmen und die Brandbekämpfung einleiten“, erklärte Kunz. Vermisste Personen könnten erkannt und dadurch schneller gerettet werden. Gerate der Feuerwehrmann selbst in eine schwierige Situation, könne der Fluchtweg schneller gefunden werden.

Weiterer Einsatzzweck des Gerätes sei die schnelle Lagebeurteilung beim Eintreffen am Brandobjekt. Man könne in der Regel bereits von außen feststellen, in welchem Gebäudebereich die größte Erwärmung vorliegt und somit zielgerechter vorgehen.

„Sehr gute Dienste kann eine Wärmebildkamera auch bei der Personensuche, insbesondere bei Dunkelheit leisten“, erläuterte Kunz und nutzte die Gelegenheit, sich persönlich bei den Spendern zu bedanken.

jti

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