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Nähtreffen der Frauen-Aktion „Herzen gegen Schmerzen“

Aktion für Brustkrebs-Patientinnen Nähtreffen der Frauen-Aktion „Herzen gegen Schmerzen“

Rund 77 Kissen in Herzform haben die Frauen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde aus Hohenhameln beim jüngsten Treffen für die Aktion "Herzen gegen Schmerzen" genäht und gefüllt. Die Kissen kommen Brustkrebspatietinnen zugute.

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Gisela Könneker (sitzend l.) und Marlis Söhlke (2. v.l.) mit ihrem Team der Aktion „Herzen gegen Schmerzen“.

Quelle: pif

Hohenahmeln. „Es macht Spaß - und wir können mit der Aktion kranken Menschen helfen“, sagt Brigitte Fabel, die mit ihrer Nähmaschine bei fast allen Nähtreffen der Aktion „Herzen gegen Schmerzen“ dabei ist. Insgesamt sind es schon rund 500 Kissen, die an Brustkrebspatienten in Hildesheim und Peine verteilt werden.

„Wir haben gerade eine neue Anfrage einer der Kliniken aus Hildesheim bekommen, ob wir weitere Kissen zur Verfügung stellen können“, sagte Marlis Söhlke, die das Projekt mit Gisela Könneker ins Leben gerufen hat. Durch ihre spezielle Herzform helfen die Kissen Frauen, die wegen Brustkrebs operiert worden sind. Unter dem Arm getragen, mindern sie den Druck auf die Wunde und lindern so den Wundschmerz.

„Wer es braucht, für den ist es wie ein Segen“, sagte Gisela Gerlach, die half, die Kissen zu stopfen. Rund 170 Gramm Watte kommt in jedes Kissen. Das Material muss ordentlich gestopft werden, aber die Kissen sollen schließlich stabil sein. Gisela Könneker bestätigt: „Der psychologische Effekt ist nicht zu unterschätzen, die Patienten erfahren, dass da jemand an sie denkt.“

Wichtig ist bei den Treffen auch das Klönen. So gibt es stets Kaffee, Tee und Kuchen, was jeweils von den Gastgeberinnen zur Verfügung gestellt wird. „Wir treffen uns abwechselnd im evangelischen und katholischen Gemeindehaus“, sagte Söhlke.

„Mir macht die Unterhaltung nebenbei Spaß, und ich kann anderen Menschen eine Freude machen“, sagte Gabriele Kretschmann. Die Hilfe für kranke Menschen ist auch für Christa Hein die Motivation, bei jedem Treffen mit ihrer Nähmaschine dabei zu sein.

Beim jüngsten Treffen war auch eine Frau aus Sievershausen, die eine großzügige Stoffspende von einer Brustkrebspatientin vorbeibrachte. „Meine Bekannte hat solch ein Kissen nach ihrer Operation bekommen und war sehr dankbar“, sagte die Sievershäuserin.

Material und auch Geldspenden, um neue Watte kaufen zu können, sind immer gefragt. „Wer mithelfen möchte, ist ebenfalls immer willkommen“, sagte Könneker. pif

  • Informationen gibt es bei Marlis Söhlke (Telefon 05128/291) und Gisela Könneker (05128/267) oder unter oekum.naehkreis.hohenhameln@gmail.com
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