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Hohenhameln Nach Spielhallenüberfall: Verbindungen zu Fall in Salzgitter?
Kreis Peine Hohenhameln Nach Spielhallenüberfall: Verbindungen zu Fall in Salzgitter?
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16:19 23.06.2017
Die Spielhalle in Hohenhameln. Quelle: Thomas Freiberg
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Hohenhameln

Nach dem Überfall auf eine Spielhalle in Hohenhameln, bei der am Donnerstag sechs Personen verletzt wurden (PAZ berichtete), prüft die Polizei derzeit eine mögliche Verbindung zu einem ähnlichen Fall in Salzgitter. Das teilte die Polizei Peine am Freitag auf PAZ-Anfrage mit.

Ein maskierter Mann hatte am frühen Freitagmorgen gegen 5.40 Uhr die Spielhalle „Maximum“ in Salzgitter-Thiede überfallen. Mit einem Messer bedrohte er die 22-jährige Spielhallenaufsicht und forderte Geld von ihr. Sie folgte den Anweisungen und steckte das Geld in einem vom Täter mitgebrachten Rucksack. Die Frau wurden dann vom Täter in die Toilette eingeschlossen. Sie konnte sich selbstständig befreien und die Polizei verständigen. Der Mann sprach gebrochen Deutsch und war zwischen 170 und 175 Zentimerten groß. Ein zweiter Täter hatte die Eingangstür bewacht.

„Wir untersuchen nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten in Thiede und Hohenhameln gibt“, sagte Peter Rathai von der Peiner Polizei. In Hohenhameln hatte ein bislang unbekannter Täter am Donnerstagvormittag gegen 10.45 Uhr eine Spielhalle überfallen. Dabei wurden sechs Personen durch Reizgas verletzt.

Der Mann hatte etwa zehn Minuten vor dem eigentlichen Überfall die an der Marktstraße gelegene Spielhalle betreten, sich kurz umgeschaut und die Räume dann wieder verlassen. Als er wieder zurückkam, ging der Täter direkt auf die 46-jährige Angestellte zu, die sich zu diesem Zeitpunkt alleine in der Spielhalle aufhielt. Mit einem Messer bedrohte er die Frau und sprühte ihr Reizgas ins Gesicht. Anschließend forderte er die 46-Jährige auf, das Geld in eine Tasche zu füllen. Mit der Beute flüchtete der Täter dann zu Fuß über den auf der gegenüberliegenden Straßenseite gelegenen Parkplatz des Lidl-Supermarktes.

Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 50 Jahre alten Mann mit gebräuntem Gesicht, kurzen Haaren und kräftiger Statur gehandelt haben. Laut Polizeimeldung soll er ein graues Basecap mit roter Schrift, eine graue Weste oder Jacke sowie eine dunkle Hose getragen haben. Darunter trug er ein buntes Hemd.

Neben der Angestellten wurden noch fünf weitere Personen durch den Reizgas-Einsatz verletzt: Zwei zufällig unmittelbar nach der Tat an der Eingangstür der Spielhalle vorbeikommende Fußgängerinnen, eine weitere Angestellte sowie zwei Rettungskräfte.

Mögliche Zeugen sollten sich bei der Polizei melden unter der Telefonnummer 05171/9990.

Von Tobias Mull

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