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Hohenhameln Nach Angriffen der CDU: Hohenhamelner SPD weist Vorwürfe zurück
Kreis Peine Hohenhameln Nach Angriffen der CDU: Hohenhamelner SPD weist Vorwürfe zurück
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00:18 21.12.2018
Im Nachgang zur letzten Ratssitzung hat die CDU-Fraktion der Gemeinde Hohenhameln die SPD angegriffen. Die Genossen lassen das nicht so stehen. Quelle: wos
Hohenhameln

Auf die scharfen Angriffe seitens der CDU-Fraktion im Hohenhamelner Gemeinderat reagiert die heftig kritisierte SPD. Die Christdemokraten werfen den Genossen ein anmaßendes Gebaren, Uninformiertheit bezüglich der Positionen der CDU und einen schlechten Stil vor, der mit Schuld daran sei, dass so wenige Frauen dem Gemeinderat angehören.

Peter Goor (SPD) bemüht sich um Sachlichkeit

„Ich werde die schweren Vorwürfe sachlich klar stellen und weder anmaßend noch beleidigend reagieren“, schreibt der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Peter Goor, in seiner Stellungnahme. Zunächst stelle er fest, dass die SPD-Fraktion plus Bürgermeister keine Mehrheit im Rat hat. „Das heißt, wenn die CDU-Fraktion Vorschläge für den Haushalt 2019 eingebracht hätte, dann wäre mit den Stimmen der anderen Ratsmitglieder ein Haushalt nach Ideen der zweitgrößten Fraktion auf den Weg gebracht worden“, sagt Goor.

Es habe aber seitens der CDU weder einen Vorschlag noch andere Ideen zum Verschieben oder Komprimieren gegeben. Somit habe sie auch keine Basis gehabt, die Fraktionen der FDP und der Grünen zu überzeugen. Einzig der parteilose Heiner Goldbeck sei von den Ideen der CDU überzeugt und habe mit den Christdemokraten gegen den Haushalt gestimmt.

Förderung weiblicher Mitglieder

„Interessant ist auch die Aussage, dass es im Rat der Gemeinde Hohenhameln wegen des schlechten Stils der SPD sehr wenig Frauen gebe. Die fehlende Parität bedauern auch wir. Wir sind dabei, diese Situation in unserer Partei zu verbessern und fördern insbesondere weibliche Mitglieder“, betont Goor.

Das zeige ein Blick auf die acht Ortsräte in der Gemeinde: Dort haben insgesamt acht Kandidatinnen der SPD (sieben Mitglieder, eine parteilose Bewerberin auf der Liste Ortsrat Mehrum) ein Mandat errungen. Von der CDU vertreten vier Frauen die Interessen der Bürger. „Im Ortsrat Equord beträgt die Frauenquote der SPD-Fraktion 40 Prozent und wird auf Gemeindeebene aktuell nur von den Grünen getoppt“, rechnet Goor vor.

Ziel: Bessere Frauenquote

„Ich bin davon überzeugt, dass wir 2021 zur nächsten Kommunalwahl auch im Gemeinderat eine bessere Frauenquote erreichen, weil wir gern kontrovers diskutieren, aber dabei immer respektvoll miteinander umgehen“, betont der Fraktionsvorsitzende.

Von Kerstin Wosnitza

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