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Hohenhameln Mit dem Ortsbürgermeister durch Equord
Kreis Peine Hohenhameln Mit dem Ortsbürgermeister durch Equord
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23:00 15.01.2016
Equords Ortsbürgermeister Peter Goor zeigt das Areal nördlich des Friedhofs, das er gern als Bauland sehen würde. Quelle: wos
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„In der nächsten Zeit werden bei uns dank der Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm hoffentlich einige Veränderungen möglich sein, die sich positiv auf das Erscheinungsbild des Dorfes auswirken. Ich sehe das als große Chance“, sagt Goor und zeigt beim Rundgang einige Beispiele. So möchte er gern das Areal rund um das Dorfgemeinschaftshaus aufwerten.

Aber auch am sogenannten Sandteich an der Lindenstraße soll es schöner werden. „Ich würde gern den Weg am Teich entlang, den Auestieg und das ehemalige Kalthaus, das wahrlich kein schöner Anblick ist, neu gestalten“, blickt der Ortsbürgermeister in die Zukunft. Genaue Vorstellungen hat er noch nicht. „Das soll nicht über den Kopf der Bürger hinweg entschieden werden, sondern gemeinsam mit Interessierten in einem Arbeitskreis“, erklärt Goor.

Ein weiteres großes Ziel sei es, in Equord Bauland bereitzustellen. Angedacht ist das Areal hinter dem Friedhof in der Verlängerung der Straße „Am Pflanzengarten“, das Goor gern in mehreren Abschnitten als Bauland ausweisen würde. „Wenn Neubürger nach und nach dazukommen, klappt es in der Regel mit der Integration in das Dorf viel besser, als bei großen Baugebieten“, hat er beobachtet.

Probleme gibt es derzeit allerdings mit der gerechten Umlage der Erschließungskosten auf die künftigen Häuslebauer. Es müssen bestimmte Abstände zum Friedhof und zu einem benachbarten landwirtschaftlichen Betrieb eingehalten werden. Wer bezahlt für diese Randstreifen? Wenn diese Summe auf alle potentiellen Bauplätze umgelegt wird, muss die Gemeinde in Vorkasse treten und es dauert unter Umständen sehr lange, bis das Geld wieder hereinkommt. Wenn es aber nur auf die Plätze im eventuellen ersten Bauabschnitt umgelegt wird, wird der Grundstückspreis zu hoch. „Ich hoffe, dass sich bald eine Lösung findet“, sagt der Bürgermeister.

Auf die Gemeinschaft in dem 830-Seelen-Ort lässt er nichts kommen: „Das Vereinsleben ist sehr lebendig und rege, und es gibt viele Bürger, die sich in vielfältiger Weise einbringen.“ Als Beispiele nennt er das Amateurtheater und den Dachdecker Andreas Westphal, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die ehemalige Schuluhr auf dem Mehrzweckgebäude einen neuen Platz gefunden hat. Und ganz aktuell: Das neue Vordach der Mehrzweckhalle habe Westphal auf eigene Rechnung erstellt und der Gemeinde als Schenkung überlassen.

Weitere Station beim Rundgang durch das Dorf ist das Feuerwehrgerätehaus, das von den Kameraden gut in Schuss gehalten wird. Hier stößt Norbert Frank kurz dazu, der nicht nur Ortsbrandmeister ist, sondern sich auch als Ortspfleger um die gemeindlichen Grünflächen kümmert, von denen ebenfalls einige entlang der Route durch das Dorf liegen.

Stolz ist man in Equord auf die wegen ihrer ungewöhnlichen Architektur „Kleiner Petersdom“ genannte Kirche. Am südlichen Ortsrand fallen die teils verfallen Gebäude des ehemaligen Beton- und Monierbetriebs auf: „Früher war das ein wichtiger Arbeitgeber, heute ist das Areal eine große Industriebrache und keine Augenweide. Derzeit siedeln sich aber einige neue Betriebe an, es passiert sehr viel“, erklärt Goor am Ende der Runde durch den Ort.

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