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Hohenhameln Mit Fahrrad und Kanu durch die Natur
Kreis Peine Hohenhameln Mit Fahrrad und Kanu durch die Natur
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22:30 06.09.2012
90 Kilometer legte der Feuerwehr-Nachwuchs per Fahrrad zurück. Quelle: oh

Die 13 Jugendlichen und fünf Betreuer radelten in drei Tagesetappen gen Norden - und kamen dabei fast wie die Radrenn-Profis in den Genuss eines Begleitfahrzeugs. Ein Mannschaftstransportwagen der Gemeindefeuerwehr hatte Gepäck, Verpflegung und Getränke geladen.

Auf der Strecke gab es keine Zwischenfälle bis auf eine schnell behobene Reifenpanne, dafür entdeckten die Jugendlichen so manches Interessante, etwa den „Friedwald“ in den Wäldern bei Uetze. Die Asche Verstorbener wird hier in einer biologisch abbaubaren Urne beigesetzt, mitten in der Natur, an den Wurzeln eines Baumes - die Grabpflege übernimmt bei dieser besonderen Bestattungsform die Natur.

Der unumstrittene Höhepunkt der Tour und Belohnung für die locker gemeisterte Strecke war jedoch die Kanutour. Von Baven bis Eversen paddelte der Feuerwehr-Nachwuchs in Zweierkanus auf der Örtze. Abenteuerlich und herausfordernd wurde die Tour durch ein aufziehendes Gewitter. An der nächstmöglichen Stelle hieß es runter vom Wasser - samt Kanus, aber mitten in der Natur. Am Rande des Flusslaufes fanden die Kanuten einigermaßen Schutz. Und als sie den Wald oberhalb der Böschung erkundeten, fanden sie echte Rettung vor dem Gewitter: Denn ohne es zu ahnen, hatten sie nicht weit von einem Bauernhof angelegt. Für die Bewohnerin war der Besuch eine willkommene Abwechslung, und neben einem richtigen Unterstand gab es sogar warmen Tee und Handtücher.

Ein Ausflug, der sich gelohnt hat, findet Dennis Söhlke, der Pressewart der Hohenhamelner Gemeindefeuerwehr. „Gemeinsame Aktivitäten wie diese Fahrrad- und Kanutour stärken nachhaltig den Zusammenhalt in den Jugendfeuerwehren“, betont er.

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