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Lebenswertes Harber: Wunschzettel für kleines Dorf

Ortsrat Harber Lebenswertes Harber: Wunschzettel für kleines Dorf

Ein kleines Dorf will sich entwickeln: Der Ortsrat Harber hat ein Strategiepapier und einen Fragebogen entwickelt, um die Bedürfnisse und Wünsche der Bürger mit Blick auf die Wohn- und Lebensqualität im 432-Einwohner-Ort zu ermitteln. Die Ergebnisse werden bei der Gemeindeversammlung am 11. Februar vorgestellt.

Hohenhameln-Harber. „Was zeichnet Harber aus? Wann und wodurch ist Harber attraktiv, wohn- und lebenswert? Wer interessiert sich für schnelle Internetverbindungen im Ort?“ Fragen über Fragen, die der Ortsrat von seinen Bürgern beantwortet haben möchte, um entsprechend handeln zu können.

„Im Sommer 2008 haben wir beschlossen, dass Harber sich nicht am Landeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft beteiligen wird“, sagte Ortsbürgermeisterin Caren von Wagner (CDU) zu den Beweggründen, eine eigene Befragung zu starten. „Allerdings haben wir die Ausschreibungen des Wettbewerbs genutzt, uns intensiv mit den haberschen Eigenheiten zu beschäftigen.“

Dabei sollen zunächst die Strukturen, die für Harbers Einwohner von Belang sind, ermittelt werden: Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs, Kindergarten, Schule, Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und vieles mehr. „Der Ortsrat möchte zur Erhaltung beziehungsweise Verbesserung der Lebensverhältnisse beitragen“, sagte von Wagner. Da dies nicht ganz einfach sei, habe der Ortsrat diesen Fragebogen entwickelt, der ausgefüllt und „möglichst bald“ an den Ortsrat zurückgegeben werden sollte.

Der Fragenkatalog ist in verschiedene Altersgruppen und nach Geschlecht eingeteilt. „Wie lange wohnen Sie in Harber? Sind Sie Mitglied in einem Verein oder einer Organisation in Harber? Wären Sie bereit, sich aktiv am Dorfleben zu beteiligen?“, lauten die Eingangsfragen. Außerdem möchte der Ortsrat wissen, ob Interesse an einem Verkaufswagen für Lebensmittel und ob Bedarf an einem Häcksler für Baumschnitt besteht. Auch ob die Haberaner sich eine Wärmeversorgung durch eine Biogasanlage wünschen, fragt der Ortsrat ab. Außerdem sollen die Bürger Auskunft über ihre Bus-Wege geben.

„Aus dieser Befragung könnten Arbeitsgruppen hervorgehen, die sich beispielsweise um die Projekte Dorfchronik, Erhalt alter Bausubstanz und Bepflanzung des Dorfes kümmern könnten“, sagte von Wagner. Auch die Interessen von Jugendlichen und Senioren werden abgefragt.

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