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Hohenhameln Kunde kommt mit klaren Vorstellungen
Kreis Peine Hohenhameln Kunde kommt mit klaren Vorstellungen
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23:27 20.09.2009
Bauhandwerkertag in Hohenhameln: Ohne Unterlass flanierten gestern die vielen Hundert Besucher über die Ausstellungsmeile und informierten sich gezielt nach Technik und Dienstleistung. Quelle: Michael Schröder
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Hohenhameln. „Die ersten Besucher standen hier schon eine halbe Stunde vor Ausstellungsbeginn“, sagte Dachdeckermeister Ulrich Dornbusch, Chef der Firma Steding und maßgeblicher Mitorganisator des Bauhandwerkertages. 33 Meister und Experten stellten sich vor, „wir haben 500 Jahre Berufserfahrung, die dem Kunden zugute kommen“, sagte Dornbusch.

Den gesamten Tag über flanierten die Besucher über die 800 Meter lange Meile im Gewerbegebiet. Viele kamen zielgerichtet und vorinformiert, wie Wolfgang Rake sagte. „Das Thema Energie treibt die Menschen um“, sagte der Elektro-Meister. „Viele interessieren sich für Wärmepumpen als Alternative zu Öl- und Gasbrenner und haben dementsprechend konkrete Vorstellungen.“ Auch Haustechnik sei nachgefragt worden.

In nur sechs Sekunden putzte Gebäude- und Glasreiniger Björn Olmesdahl von der Firma R+W Service ein einen Quadratmeter großes Fenster blitzblank sauber. „Wir machen das jeden Tag und haben den Dreh natürlich raus“, sagte er und tauchte ein Leder in den Wischeimer ein. Ralf Pape, Chef des Unternehmens, forderte die Zuschauer auf, gegen den Fensterputzer anzutreten: 10 bis 15 Sekunden brauchten sie, von streifenfrei sauber konnte keine Rede sein. „Du kannst machen, was du willst“, sagte Pape, „nur den Wischer nicht absetzen, in einem Zug durchziehen und immer auf dem Wasserfilm bleiben.“

Pufferbacken im Freien: Marion Övermöhle-Mühlbach vom gleichnamigen Marmor- und Naturstein-Betrieb in Ohlum bot Köstlichkeiten mit Lachs und Senf-Dill-Soße vom improvisierten Granitplatten-Herd an. „Ideal für draußen, können wir alles bauen“, sagte sie. Neuigkeiten aus der Bäder-Branche gab es bei Norbert Bormann zu bestaunen. Der Mitarbeiter eines Betriebes für Brennholz schob komplette Baumstämme in eine Maschine, die aus dem Rundholz handliche Meterstücke sägte – im Handumdrehen sozusagen.

Andre Frisch, Autolackier-Meister aus Equord, hatte in einem Container der Peiner Entsorgungsgesllschaft einen Beamer mit Leinwand aufgebaut und bot simulierten Modellflug zum Staunen und Spielen an. Nebenan war ein großes Bassin mit Modellbooten aufgebaut. Der „Führerschein“ für dieses Spielzeug konnte auch gleich erworben werden.

„Es läuft“, sagte Dornbusch, „in einer Tour, ein ständiges Kommen und Gehen. Die Vorbereitungen haben sich wieder gelohnt, wir können zeigen, was es in Hohenhameln alles gibt.“ Spätere Anschluss-Geschäfte nicht ausgeschlossen.

Michael Schröder

Erst stürzt der 1000-Tonnen-Kessel, mürbe getrommelt von 53 Schlägen mit der Abrissbirne, dann ist der 160 Meter hohe Kamin der alten Blöcke 1 und 2 des Kraftwerks Mehrum an der Reihe. Als er in Schutt und Asche am Boden liegt, holen die Stadtwerke Hannover zum nächsten Schlag aus: Am Dienstag, 22. September, soll der zweite Kessel stürzen. Gäste sind willkommen, Besucher können bis 17 Uhr tippen, wie viele Schläge dieses Mal nötig sind.

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