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Hohenhameln Kraftwerk Mehrum: Der neue Chef stellt sich vor
Kreis Peine Hohenhameln Kraftwerk Mehrum: Der neue Chef stellt sich vor
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08:00 27.01.2019
Das Steinkohlekraftwerk in Mehrum aus der Vogelperspektive. Quelle: Foto: dpa
Mehrum

Gebürtig stammt der heute 56-jährige Armin Fieber aus der Lüneburger Heide. Er studierte Maschinenbau in Hannover und absolvierte dort auch seinen Wehrdienst. Seine berufliche Laufbahn begann er beim Energieversorger Eon im Kraftwerk Heyden bei Minden (Nordrhein-Westfalen) und Staudinger bei Hanau (Hessen), wo er über einen Zeitraum von neun Jahren für die Instandhaltung zuständig war. Danach zog es Fieber nach Baden-Württemberg, genauer gesagt nach Mannheim: Dort war er bis 2018 im Service-Bereich des Unternehmens General Electric tätig. In Mehrum löste er zum Jahreswechsel Bernhard Michels ab, der knapp 19 Jahre lang Geschäftsführer des Kraftwerks war.

„Ich wollte schon immer Kraftwerksleiter werden, damit hat sich in Mehrum ein Traum für mich erfüllt“, sagt Fieber, der seit September 2018 in Peine wohnt und sich auch schon gut eingelebt hat. „Durch mein Studium in Hannover und durch meine Verwandtschaft, die hier in der Nähe lebt, kenne ich die Gegend ganz gut“, erklärt er.

Kraftwerk ist wichtige Größe“

Dass eine mögliche Schließung des Mehrumer Kraftwerks im Gespräch ist, ist Fieber natürlich bekannt. „Aber ich glaube, dass das Kraftwerk für das Netz eine wichtige Größe ist und an einer strategisch wichtigen Stelle liegt. Außerdem: Totgesagte leben länger“, zeigt er sich optimistisch. Viel Lob hat er zudem für das 120-köpfige Personal des Kraftwerks: „Das ist eine hervorragende, engagierte Mannschaft – ich bin stolz darauf, ihr Chef sein zu dürfen.“

Auch abseits der Arbeit ist Fieber umtriebig: So ist er zum Beispiel öfter mit dem Motorrad unterwegs und hat seit 15 Jahren einen Flugschein für kleine Maschinen. „Darum möchte ich in Hildesheim demnächst wieder mit dem Fliegen weitermachen“, sagt er. In Mannheim fuhr er außerdem viel mit dem Mountainbike. „Aber hier fehlen dafür einfach die Berge“, lacht er.

Von Dennis Nobbe

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