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Keine IGS in Hohenhameln: Das sagen die Politiker

Stellungnahme der Fraktionsvorsitzenden Keine IGS in Hohenhameln: Das sagen die Politiker

Die Elternbefragung (mit 76 Prozent Beteiligung) hat ergeben, dass zwar ein grundsätzliches Interesse an der Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) am Standort Hohenhameln besteht, vermutlich aber nicht die benötigten Schülerzahlen erreicht werden (PAZ berichtete).

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Aus dem Schulzentrum in Hohenhameln wird nun doch keine IGS.
 

Quelle: Archiv

Hohenhameln. Für die Einrichtung einer IGS hätten die Eltern von mindestens 72 Schülern pro Jahrgang Interesse bekunden müssen.

Die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates nahmen zu dem Fall Stellung.

 Peter Goor ( SPD ) ist der Meinung, dass der Schulstandort Hohenhameln bei einem passenden Konzept langfristig zu halten sei. „Es ist unstrittig, das sich alle Ratsfrauen und -herren des Hohenhamelner Rates für den Erhalt des Schulstandortes einsetzen. Jetzt müssen wir die Kräfte überfraktionell bündeln, um möglichst zeitnah Gespräche mit den Schulleitungen zu führen. In diesen Gesprächen muss auch über neue Wege nachgedacht werden.“ Er schlägt vor, für die Schulen ein besonderes Profil zu erarbeiten, um die Attraktivität zu erhöhen.

Dass die Hohenhamelner Kreistagsabgeordneten sowie die Verwaltung die Forderung der CDU nach einem „Plan B“ ignoriert hätten, bemängelt Uwe Gredner (CDU). „Eine Perspektive für den Schulstandort jenseits der IGS aufzuzeigen, ohne dass Hohenhameln wieder das Opfer der fehlenden Schulentwicklungsplanung wird, sollte unser gemeinsames Ziel sein“, teilte er mit. Er hält eine Oberschule für eine mögliche Option.

Für die FDP sei das Ergebnis der Befragung ein Rückschritt in den Bemühungen, den Schulstandort Hohenhameln zu sichern, sagte Malte Cavalli (FDP). Er schlägt ebenfalls eine Ausrichtung auf mögliche Profile, zum Beispiel Wirtschaft oder Landwirtschaft in Zusammenarbeit mit anderen Schulen, vor. Auch eine Oberschule sei denkbar.

Monika Berkhan ( Die Grünen ) sieht eine Chance für den Erhalt des Schulzentrums, wenn „sich die Realschule ein attraktives Schwerpunkt-Profil gibt, mit der Zielsetzung, sowohl die Hauptschule zu integrieren als auch weiterhin einen erweiterten Sekundarabschluss zu ermöglichen.“

Den Erhalt der Hauptschule sieht der parteilose Heiner Goldbeck als bedenklich, da immer weniger Eltern ihre Kinder bei dieser Schulform anmelden. „Ich wäre dafür, das Schulzentrum zu erhalten, aber wenn es immer weniger Schüler gibt, müssen wir über Alternativen nachdenken“, sagt der Ratsherr.

Von Antje Ehlers und Mirja Polreich

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