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Kein Tempo 30 während der Rübenkampagne

Ortsdurchfahrt Clauen Kein Tempo 30 während der Rübenkampagne

Während der jährlichen Rübenkampagne fahren derzeit wieder zahlreiche Transport-Lkw durch Clauen. Da die Ortsdurchfahrt dort noch in einem schlechten Zustand ist, entsteht durch die Fahrzeuge ein hoher Geräuschpegel. Die Gemeinde Hohenhameln wollte daher eine vorübergehende Tempo-30-Regelung einrichten lassen – doch der Landkreis lehnte dies ab.

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Die Breite Straße in Clauen soll nächstes Jahr saniert werden – derzeit ist sie noch in einem schlechten Zustand.

Quelle: Archiv

Clauen, . Während der jährlichen Rübenkampagne fahren derzeit wieder zahlreiche Transport-Lkw durch Clauen. Da die Ortsdurchfahrt in dem Dorf noch in einem schlechten Zustand ist, entsteht durch die Fahrzeuge ein hoher Geräuschpegel. Die Gemeinde Hohenhameln wollte daher eine vorübergehende Tempo-30-Regelung einrichten lassen – doch der Landkreis lehnte dies ab.

Hintergrund: Im vergangenen Jahr wurde die Breite Straße, die Ortsdurchfahrt von Clauen, nach einer Kanalsanierung zunächst provisorisch „geflickt“. Eine umfangreiche Straßensanierung soll 2018 erfolgen. Seit September läuft die aktuelle Rübenkampagne, die voraussichtlich bis Ende Januar dauert.

Durch die Unebenheiten der Straße verursachen insbesondere die Rübentransporter, die entladen vom Nordzucker-Werk in Clauen durch den Ort zurückfahren, Lärm. „Das Verkehrsaufkommen ist nicht das Problem, daran sind die Anwohner gewohnt“, betont Uwe Lauenstein (CDU), Ortsbürgermeister von Clauen.

Das Problem werde durch die Straßenunebenheiten verursacht, und dafür hatten sich die Gemeinde, der Ortsbürgermeister sowie Kreistagsmitglied Uwe Semper (SPD) eine mögliche Lösung überlegt. Sie stellten bereits vor Beginn der Rübenkampagne beim Landkreis Peine die Anfrage, die Geschwindigkeitsbegrenzung in Clauen bis Ende Januar auf 30 Stundenkilometer zu reduzieren. „Das Anliegen wurde aber aus verschiedenen Gründen abgelehnt“, sagt Lutz Erwig (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Hohenhameln.

So hieß es unter anderem, dass eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit den Geräuschpegel entlang der Ortsdurchfahrt nicht merklich senken würde. Zudem sei der Zustand der Straße nicht so schlecht, dass eine solche Maßnahme gerechtfertigt sei.

„Damit handelt der Landkreis nicht im Interesse der Bürger“, kritisiert Semper. „Wir fordern schließlich nichts, was gegen das Gesetz wäre.“ Auch Erwig hat kein Verständnis für die Ablehnung: „Wir haben getan, was wir konnten, und verstehen nicht, warum nicht temporär Tempo 30 in Clauen eingerichtet werden kann.“

 

Von Dennis Nobbe

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