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Juhu! „Bender“ ist wieder zu Hause

Entlaufender Hund Juhu! „Bender“ ist wieder zu Hause

Spannend wie eine Verbrecherjagd war in den vergangenen drei Wochen die Suche nach dem entlaufenen Hund „Bender“. Gestern ist er seinen Besitzern endlich ins Netz gegangen – oder besser:

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Katja Röske, Bernd Fessel und „Bender“.

Quelle: sur

Hohenhameln. In den Käfig. Am Ortsrand von Berkum hatten Bernd Fessel und Katja Röske eine Lebendfalle aufgestellt – eine Leihgabe vom Tierheim Braunschweig. Um sieben Uhr morgens kam von den Anwohnern Jürgen und Silvia Müller der erlösende Anruf: „Bender“ ist drin!

Als sei nichts gewesen, trottet der Bobtail-Mischling gestern Vormittag schwanzwedelnd durch das Wohnzimmer von Bernd Fessel. Etwas zottelig und dünn ist er geworden, nur 19 Kilo bringt „Bender“ nach drei Wochen im Freien auf die Waage. Ende Februar hatte sich der scheue Hund beim Gassigehen erschreckt, er riss sich los und lief weg. Was folgt, ist nicht nur für ihn kräftezehrend – sondern auch für seine Besitzer. Fast täglich suchen Fessel und Röske mit Autos die umliegenden Ortschaften ab, laufen zu Fuß durch die Feldmark, verteilen Handzettel im ganzen Ort.

Mager, aber glücklich

Schlafen, Essen, Arbeiten – bei der aufreibenden Suche nach „Bender“ kommt alles zu kurz. „Ich habe teilweise 50 Stunden durchgemacht“, sagt Fessel. „Nach der Nachtschicht haben wir Bender gesucht, danach ging es wieder zur Arbeit.“ Freunde und Kollegen unterstützen das Paar bei der Suche. „Auch die Jäger haben uns toll geholfen“, sagt Röske. Nach mehreren Aufrufen in der PAZ melden sich etwa 60 Personen, die „Bender“ gesehen haben – so können Röske und Fessel die Route nachvollziehen, die der Hund genommen hat. Zuletzt hält er sich in der Gegend um Schwicheldt, Rosenthal und Berkum auf. Trotzdem ist die Suche frustrierend: Nur selten können Fessel und Röske „Bender“ aufspüren, und einfangen lässt er sich erst recht nicht. Vergangenes Wochenende wollte Röske die Suche schon aufgeben. „Ich habe nicht mehr geglaubt, dass wir ihn finden“, sagt sie. „Ich kann noch gar nicht fassen, dass er jetzt wieder da ist.“

Endlich kann das Paar zum Alltag zurückkehren – und will sich noch offiziell bei allen Helfern bedanken. „Ohne die vielen Hinweise hätten wir das nie geschafft“, sagt Röske.

Susann Reichert

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