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„Ich hatte ein erfülltes Berufsleben“

Hohenhameln „Ich hatte ein erfülltes Berufsleben“

In den Hohenhamelner Jugendtreffs wird in Zukunft ein bekanntes Gesicht fehlen: Angelika Becker wird heute in den Ruhestand verabschiedet.

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Das diesjährige Ferienprogramm hat Angelika Becker noch mitorganisiert. Dazu gehörte unter anderem ein Zauber-Lehrgang im Jugendtreff. Dabei brachte der Magier Peter Dommel Jannick, Lena, Lukas, Anja, Madlin und Marvin (von links) Tricks bei.

Quelle: im

Hohenhameln . Ein bisschen traurig und ein bisschen froh ist Angelika Becker darüber, dass sie mit nur 62 Jahren in den Ruhestand geht. „Ich habe es mir ja so ausgesucht“, sagt sie, „aber mir wird etwas fehlen.“ Heute Nachmittag wird sie bei einer kleinen Feier im Rathaus in die sogenannte passive Phase der Altersteilzeit verabschiedet.

Fast 23 Jahre lang hat Becker hauptamtlich als Jugendpflegerin in Hohenhameln gearbeitet, zuvor war sie ehrenamtlich tätig. „Ich kann auf ein erfülltes Berufsleben zurückblicken“, sagt sie. „Jugendarbeit ist nicht einfach ein Job – das ist eine Aufgabe!“

Erst am Montag ist Becker von einer zwölftägigen Jugendfreizeit in Südfrankreich zurückgekommen. Zweimal im Jahr gehen sie und ihr Kollege Hans Lampe als Betreuer mit auf Reisen. Was wie ein Traumjob klingt, ist in Wahrheit anstrengend: „Da steht man morgens auf und hat einen Tag bis Mitternacht vor sich“, erzählt Becker.

Der Stress wird ihr nicht fehlen – wohl aber das Soziale, das ihren Beruf ausmacht. „Ich habe viele nette Kinder, Jugendliche und Eltern kennengelernt, da sind Freundschaften entstanden“, erzählt sie. „Ich brauche den Kontakt zu Menschen – deshalb bin ich schon ein bisschen traurig, dass ich jetzt gehe.“

Aus diesem Grund will Angelika Becker sich weiter ehrenamtlich engagieren. Ob in Hohenhameln oder an ihrem Wohnort Hildesheim, hat sie noch nicht entschieden – aber sie verrät, dass sie schon mehrere Angebote bekommen hat.

Beckers Nachfolger ist in Hohenhameln kein Unbekannter: Tobias Böker aus Mehrum arbeitet bereits als Honorarkraft bei der Jugendpflege. Der 43-Jährige hat Sozialpädagogik studiert und tritt seine neue Stelle zum 1. September an.

sur

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