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IGS in Hohenhameln soll kommen

Fraktionsübergreifender Vorstoß IGS in Hohenhameln soll kommen

Die Diskussion um die Zukunft des Schulzentrums geht in die nächste Runde: In einem gemeinsamen Antrag fordern die Kreistags-Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, FDP und SPD die Verwaltung des Landkreises auf, am Standort Hohenhameln eine Integrierte Gesamtschule (IGS) mit den Jahrgängen 5 bis 10 zu beantragen.

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Der Landkreis saniert die Grünflächen vor seinen Schulgebäuden: Am Schulzentrum Hohenhameln (Haupt- und Realschule Hohenhameln) blüht es schon. Hier wurde ein Pilotprojekt umgesetzt.

Quelle: A

Hohenhameln. Der Kreisausschuss für Bildung, Jugend und Sport wird in seiner Sitzung am Donnerstag, 18. Mai, ab 16.30 Uhr in der Aula des Ratsgymnasiums über den Antrag beraten. Laut Beschlussvorschlag soll die Einrichtung einer IGS zum Schuljahr 2018/19 beantragt werden. Derzeit gibt es in Hohenhameln eine Haupt- und eine Realschule. Diese beiden Schulen würden auslaufen.

Ziel der Einrichtung einer IGS ist es laut Antrag, den Schulstandort Hohenhameln zu erhalten. Es wird angeregt, baldmöglichst eine Befragung der Eltern zur Bedarfsfeststellung durchzuführen.

„Von Seiten der Elternschaft und der Lehrerschaft der Hauptschule und Realschule Hohenhameln ist seit Längerem der Wunsch nach Umwandlung der beiden Schulen in eine dreizügige Integrierte Gesamtschule geäußert worden. Der Gemeinderat hat einen diesbezüglichen Antrag an den Landkreis gestellt“, heißt es von den vier Fraktionen.

Die formalen Voraussetzungen für die Einrichtung einer dreizügigen IGS liegen vor, sofern die Schülerzahlen (72 Schüler pro Jahrgang in den ersten zehn Jahren) ausreichend sind. Dass dies der Fall ist, muss der Schulträger - in diesem Fall der Landkreis Peine - nachweisen. Im Allgemeinen wird dafür von der zuständigen Landesschulbehörde nur eine Elternbefragung akzeptiert.

Betroffen wären Familien aus Hohenhameln, Adenstedt und Solschen sowie Rosenthal und Schwicheldt, die Kinder in den Schuljahrgängen 1 bis 4 haben. Diese Ortschaften gehören zum Einzugsgebiet der beiden weiterführenden Schulen in Hohenhameln und damit potenziell zu einer dort angesiedelten IGS.

„Ich freue mich sehr über diese Entwicklung zum Erhalt des Schulstandortes“, sagt Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig auf Nachfrage der PAZ. Seiner Einschätzung nach steht und fällt nun alles mit einer guten Beteiligung an der Elternbefragung und der Bereitschaft der Eltern, ihre Kinder an eine IGS in Hohenhameln zu schicken.

wos

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