Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
IGS: Eltern haben es in der Hand

Hohenhameln IGS: Eltern haben es in der Hand

Für eine mögliche IGS in Hohenhameln gibt es einen breiten Konsens: Schulleitungen, Kollegien und Elternvertretungen der Haupt- und Realschule, aber auch Bürgermeister Lutz Erwig und der Rat der Gemeinde stehen geschlossen für den Erhalt des Schulstandortes Hohenhameln durch die Einführung einer Integrierten Gesamtschule (IGS).

Voriger Artikel
Eltern informierten sich über eine mögliche IGS
Nächster Artikel
Hohenhameln und Ilsede bilden gemeinsam aus

Hauptschulrektor Matthias Müller und seine Stellvertreterin Sabine Kappermann sowie die Leiterin der Realschule, Katrin Ebert-Garthof, und der erste stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde, Uwe Semper, befürworten eine IGS.
 

Quelle: privat

Hohenhameln.  Der Kreistag hat mit großer Mehrheit beschlossen, eine IGS umzusetzen. Entscheiden sollen jedoch die Eltern der potenziellen künftigen Schüler. Der Landkreis als Schulträger führt derzeit eine Fragebogenaktion durch.

Verschickt wurden die Fragebögen an die Eltern der 530 Grundschüler der Jahrgänge eins bis vier aus dem Schuleinzugsbereich. Außer den Ortschaften der Gemeinde Hohenhameln gehören Adenstedt, Solschen (Gemeinde Ilsede) sowie Rosenthal und Schwicheldt (Stadt Peine) dazu. Bis zum kommenden Dienstag, 19. September, ist Gelegenheit zur Rückgabe.

Damit die Schule eingerichtet wird, müssen pro Jahrgang mindestens 72 Familien signalisieren, dass sie ihr Kind auf eine IGS in Hohenhameln schicken würden. Wichtig: Die Eltern gehen keinerlei Verpflichtung ein, ihr Kind dann dort beschulen zu lassen, wenn sie mit „Ja“ antworten. Sollte das erforderliche Interesse nicht vorhanden sein, wird der Landkreis das Projekt IGS in Hohenhameln auf absehbare Zeit nicht weiter verfolgen. Das machte Erster Kreisrat Henning Heiß am Dienstag bei einer Informationsveranstaltung (PAZ berichtete) deutlich.

„Das ist gelebte Demokratie“, sagt der Erste stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Hohenhameln, Uwe Semper (SPD), der sich – ebenso wie die anderen beiden Hohenhamelner Kreistagsabgeordneten Silke Weyberg (CDU) und Malte Cavalli (FDP) – sehr für die IGS engagiert.

Sollte das Elternvotum positiv ausfallen, soll im Schuljahr 2018/19 eine IGS eingerichtet und damit die bisher dort bestehende Haupt- und Realschule Jahrgang für Jahrgang ersetzt werden. Nach sechs Jahren würde die IGS dann alle Jahrgangsstufen umfassen.

Die Hohenhamelner Schulen um Schulleiterin Katrin Ebert-Garthof (Realschule) und Matthias Müller (Hauptschule) haben einen Flyer mit Informationen über die potenzielle Schule und ihr Anliegen herausgegeben und an die Eltern verteilt. Das Motto lautet: „Kurze Wege für kurze Beine - lasst die Schule im Dorf!“

Von Kerstin Wosnitza

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hohenhameln
436fed3a-fc76-11e7-ab43-ba738207d34c
Ökumenischer Neujahrsempfang in Peine

Der Neujahrsempfang der Kirchen ist Tradition in Peine. Eingeladen hatten Pfarrer Hendrik Rust und Superintendent Dr. Volker Menke.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr