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Hohenhameln Hohenhamelnerin fordert Fußgängerampel an der B 494
Kreis Peine Hohenhameln Hohenhamelnerin fordert Fußgängerampel an der B 494
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20:01 28.05.2018
Der Übergang an der B 494 Richtung Einkaufszentrum ist dank Tempo 70 in dem Bereich alles andere als sicher. Quelle: Thomas Freiberg
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Hohenhameln

Schon mehrfach gab es Vorstöße von Bürgern, vom Ortsausgang in Richtung Stedum bis zur Straße Ackerrain das Tempo auf 50 Stundenkilometer zu reduzieren und mehr Laternen aufzustellen. Ein anderer Vorschlag ist eine Fußgängerampel, die das sichere Überqueren der B 494 vom Baugebiet Hoher Weg I am Walldurchgang ermöglicht.

„Am 17. November vergangenen Jahres kam es dort bereits zu einem Unfall“, berichtet die Hohenhamelnerin Barbara Pürschel. „Glücklicherweise gab es keine Schwerverletzten.“

Es seien viele Familien mit Kindern ins Baugebiet gezogen, schildert die Hohenhamelnerin, die auch schon einmal eine ältere Dame über die Bundesstraße begleitet hatte, da diese nur langsam voran kam.

Einfach das Ortsschild versetzt

Pürschel betont: „Es muss schnellstmöglich mehr Sicherheit an dieser Stelle gewährleistet werden, bevor noch etwas passiert. Man muss sein Kind mit gutem Gewissen zum Einkaufen ins Versorgungsgebiet schicken können, ohne zu befürchten, dass es im 70er-Bereich angefahren wird.“

Die Verwaltung der Gemeinde Hohenhameln würde Bemühungen zur Temporeduzierung dort gerne unterstützen, erklärt Frank Meißner, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. Allerdings seien ihr die Hände gebunden, denn die Bundesstraße falle nicht in ihren Zuständigkeitsbereich.

Schon vor Jahren hatte die Verwaltung auf politischen Beschluss hin einen anderen Weg gewählt, um das Tempo an besagter Stelle zu reduzieren und kurzerhand das Ortsschild um 500 Meter versetzt. Dies sei aber nach kurzer Zeit von den zuständigen Behörden wieder einkassiert worden.

Das sagt der Landkreis zur Debatte

Der geschilderte Bereich befinde sich außerhalb der geschlossenen Ortschaft. Es gebe dort eine Querungshilfe, um Fußgängern und Radfahrern eine sichere Querung der Straße zu ermöglichen. Die Einhaltung des dort geltenden Tempos 70 werde regelmäßig durch den Landkreis überwacht, so Kreis-Sprecherin Katja Schröder

Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer außerhalb der Ortslage sei nur dann zulässig, wenn dort eine besondere Gefahrenlage vorliege. Das Unfallgeschehen sei jedoch unauffällig. Auch die Errichtung einer Ampel sei dort kaum möglich, da dafür mehr als 150 Fußgänger in der Spitzenstunde die Straße überqueren müssten. „Diese Zahl dürfte in diesem Bereich jedoch kaum erreicht werden“, sagt Schröder.

Zur verbotenen Versetzung des Ortstafel erklärt sie: Rechtlich habe sich nichts geändert. Auch das Baugebiet und das gegenüberliegende Gewerbegebiet änderten nichts an der rechtlichen Lage. „Nach der Straßenverkehrsordnung ist die Ortstafel dort aufzustellen, wo die geschlossene Bebauung beginnt“, so Schröder.

Eine geschlossene Bebauung auf einer der beiden Seiten der Straße liege dann vor, wenn die anliegenden Grundstücke von der Straße, also der B 494, erschlossen werden. Dies sei hier aber nicht der Fall. Auch ein Lärmschutzwall stelle rechtlich gesehen keine geschlossene Bebauung dar.

„Eine Versetzung der Ortstafel weiter in Richtung Stedum ist aus rechtlichen Gründen leider nicht möglich, zumal seinerzeit das niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport den genauen Standort der Ortstafel festgelegt hat“, betont die Sprecherin.

Von Mirja Polreich

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