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Hohenhameln Hohenhamelner Feuerwehren absolvieren Alarmübung
Kreis Peine Hohenhameln Hohenhamelner Feuerwehren absolvieren Alarmübung
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20:00 07.10.2018
Bei der Übung musste unter anderem eine Person aus einem Kanalschacht gerettet werden. Quelle: Hendrik Götze
Clauen

Geleitet wurde die Alarmübung von dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Andreas Bock. Unterstützung bekam er von Gemeindebrandmeister Stefan Meißner sowie dem zweiten Stellvertreter Oliver Sander. Zuerst galt es, eine „verletzte“ Person mit Knochenbrüchen per Trage durch einen engen Treppenaufgang aus der Clauener Kirche zu transportieren und anschließend den Sanitätern des Deutschen Roten Kreuzes Peine zur weiteren Versorgung zu übergeben.

Übungseinsatz an Gefahrgut-Unfallstelle

Danach ging es zu einem weiteren Einsatz: Ein Holzstapel hatte sich entzündet, dieser sollte gelöscht werden. Nachdem auch dieser Einsatz beendet war, stand noch eine letzte Aufgabe an. Im Neubaugebiet war der Unfall eines Gefahrguttransporter nachgestellt, es lief eine unbekannte Flüssigkeit aus.

Hier sollte von den Feuerwehrleuten nach den GAMS-Regeln vorgegangen werden. Diese besagen, dass zuerst die Gefahr (G) zu erkennen ist, dann die Absicherung (A) der Gefahrenstelle vorgenommen werden muss, die Menschenrettung (M) eingeleitet wird und abschließend die Spezialkräfte (S) nachgefordert werden.

Nachdem die anwesenden Feuerwehrleute die Gefahr über die Gefahrstofftafeln am Fahrzeug identifiziert hatten, wurde die Unfallstelle umgehend im Radius von 100 Metern abgesperrt, um danach etwaige Personen zu retten. Hierbei wurde eine Person aus einem Kanalschacht gerettet, in den sie vorher gestürzt war.

Abschließende Manöverkritik

Zum Abschluss der Übung trafen sich alle etwa 70 teilnehmenden Kameraden zur gemeinsamen Manöverkritik und analysierten noch einmal den Verlauf der Übung. Sebastian Haupt, Sprecher der Feuerwehr Hohenhameln, erklärte: „Solche Alarmübungen werden in der Regel einmal jährlich in der Gemeinde durchgeführt. Neben den normalen Einsätzen ist dies eine gute Möglichkeit, etwas seltener vorkommende Gefahrenlagen zu üben.“

Von Hendrik Götze

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