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Hohenhameln und Ilsede bilden gemeinsam aus

Kooperation zwischen Gemeinden Hohenhameln und Ilsede bilden gemeinsam aus

Ein Schwimmbad ohne Bademeister ist schwer vorstellbar. Marco Schimpf hat sich entschieden, diesen Beruf zu erlernen, dessen korrekte Bezeichnung „Fachkraft für Bäderbetriebe“ lautet. Das Besondere an seiner Ausbildung ist, dass die Gemeinden Hohenhameln und Ilsede dabei kooperieren: Schimpf arbeitet sowohl im Hallenbad Mehrum als auch im Freibad am Bolzberg in Gadenstedt.

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Marco Schimpf mit Esra Yildirim im Freibad am Bolzberg in Gadenstedt.

Quelle: Lena Brandes

Hohenhameln/Ilsede. „In diesem Jahr gehen wir bereits zum dritten Mal diesen Weg“, so Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig. Der Vorteil sei, dass die jungen Menschen eine vielfältige Ausbildung erhalten, da sie sowohl im Freibad als auch im Hallenbad eingesetzt werden. Hauptausbildungsort ist diesmal Mehrum. In den beiden vorangegangenen Fällen war es Gadenstedt.

Esra Yildirim hat die Ausbildung zur Fachkraft für Bäderbetriebe abgeschlossen und arbeitet als Schwimmmeisterin im Freibad am Bolzberg. Dort betreut sie in den Sommermonaten Marco Schimpf. „Der Beruf geht mittlerweile weit über die Aufgaben eines Rettungsschwimmers hinaus. Die Verwaltung, Gesundheitslehre und die Technik spielen eine immer größere Rolle“, so Yildirim.

Der Auszubildende lernt also auch, wie Pumpen gewartet und Filter gespült werden. Das Erste-Hilfe-Training ist nach wie vor sehr wichtig: Mit einer Puppe lernt Schimpf, richtig wiederzubeleben. Im nächsten Jahr soll der jungen Mann dann auch anfangen, Schwimmkurse zu geben. „Dafür muss er erst einen Lehrgang besuchen, der im März stattfinden wird“, erzählt Yildirim.

Zu einer Ausbildung gehört auch der Besuch einer Berufsbildenden Schule (BBS): Im ersten Lehrjahr fährt Schimpf zwei Mal pro Woche in die BBS 3 in Hannover. Ab dem zweiten Lehrjahr beträgt die Schulzeit nur noch einen Tag pro Woche.

Es gibt nicht viele Bewerber für die Ausbildung zur Fachkraft für Bäderbetriebe. „Der Beruf ist nicht so bekannt“, sagt Yildirim. Schimpf hat sich trotzdem dafür entschieden: „ Es ist mal was anderes. Außerdem mag ich, dass es sowohl technisch als auch sportliche Aspekte gibt“, so der Auszubildende. Der Kontakt mit den Menschen gefalle ihm auch sehr. „Am meisten freue ich mich darauf, Schwimmkurse geben zu dürfen“, sagt er.

Von Lena Brandes

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