Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 5 ° Regen

Navigation:
Hilfe für das Zucker-Dach

Clauen Hilfe für das Zucker-Dach

Entlastung für das 80.000-Tonnen-Silo der Nordzucker AG am Werk Clauen: Mit mehreren Kränen haben die Arbeiter ein Spezialgerüst in 80 Meter Höhe auf den Betonring des Vorratsspeichers gestellt und verankert.

Voriger Artikel
Arbeiter nehmen Clauener Straße auf die Schippe
Nächster Artikel
Auf zwei Rädern durch die Pyrenäen

Eine Stahlkonstruktion auf dem Betonring des Clauener Nordzucker-Silos hält die 30 Tonnen schwere Transportbrücke und entlastet so das Dach des Vorratsbehälters.

Quelle: im

Hohenhameln-Clauen. Eine Querverbindung hält nun die 30 Tonnen schwere Zuckerbrücke, die auf dem Dach bislang direkt auflag und trägt ihr Gewicht mit.

Das Silo war von der Nordzucker AG im Jahr 2000 für etwa sieben Millionen Euro gebaut worden. Der Durchmesser des Behälters beträgt 46,5 Meter, der Betonring auf dem Dach ist einen Meter breit. Dort setzten die Experten die Konstruktion auf.

Hintergrund der 200.000-Euro-Investition: Das Dach hatte sich verformt, Holzbinder waren aus den Verankerungen gezogen. Ausschlaggebend dafür waren Setzungen des weltgrößten Betonsilos für Weißzucker, das in baugleiches Weise in Uelzen steht. Das Bauwerk in Clauen steht auf Ton und Mergelboden, hatte Werkleiter Hans-Joachim Dell gesagt. Wird das Silo mit Zucker über die auf dem Dach installierte Transportbrücke befüllt, senkt sich der Bau und drückt das Wasser aus dem Untergrund beiseite. Bis zu 17 Zentimeter können diese Setzungen betragen. Wird das Silo geleert, verringert sich automatisch das Gewicht und der Betonkörper erhebt sich wieder. Allerdings passierte dies nicht gleichmäßig, so dass es zu Verformungen im Dach gekommen war, die jetzt reguliert wurden. Nach Auskunft der Werkleitung waren die Mängel in der Dach-Unterkonstruktion bei einer planmäßigen Kontrolle bemerkt worden.

Michael Schröder

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hohenhameln
9192af78-fd04-11e7-ab43-ba738207d34c
Sturmbilanz im Landkreis Peine

Der Orkan „Friederike“ hat auch das Peiner Land massiv getroffen: Insgesamt gab es 133 sturmbedingte Einsätze am vergangenen Donnerstag. Etwa 40 Bäume stürzten um, zahlreiche Dächer wurden teilweise abgedeckt.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr