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Heiligabend wird im Seniorenheim gefeiert

Hohenhameln Heiligabend wird im Seniorenheim gefeiert

Pflegekräfte sind rund um die Uhr für andere Menschen im Einsatz. Ihr Beruf ist stressig, kann aber auch sehr erfüllend sein.

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Basteln Weihnachtsengel aus Goldfolie: Ruth Walkling (links) und Alexandra Zicke. Die Mitarbeiterin ist gelernte Floristin.

Quelle: sur

Hohenhameln. „Altenpfleger ist ein anstrengender Beruf, aber auch ein spannender“, sagt Armin Drechsler. Er leitet das Seniorenheim Haus am Pfingstanger in Hohenhameln. Allerdings hatte der heute 50-Jährige zunächst eine Ausbildung zum Heizungsbauer gemacht – und mit Ende 20 umgeschult.

So geht es vielen seiner Mitarbeiter. Pflegedienstleiterin Bianca Duy hat in der DDR Betonwerker gelernt, und Petra Schroeter arbeitete als Arzthelferin im Forschungslabor. „Da hat mir aber der Kontakt zu Menschen gefehlt“, sagt sie. Die Arbeit im Altenheim fand sie „sofort toll“.

Dabei ist der Beruf auch anstrengend. Morgens um halb sieben beginnt die Frühschicht, dann werden die Senioren gewaschen, es werden Medikamente verteilt, Verbände gewechselt und Betten gemacht. „Man muss flink arbeiten, aber trotzdem immer Zeit für ein nettes Wort oder ein Lächeln haben“, erklärt Schroeter das Dilemma.

Auch nachts und am Wochenende müssen Mitarbeiter vor Ort sein – und an Heiligabend wird zusammen mit den Bewohnern gefeiert. Beruf und Familie zu vereinen, ist da schwierig. „Viele Frauen sind jahrelang raus aus dem Beruf“, klagt Duy. „Wer kleine Kinder hat, hat es schwer“, gibt Heimleiter Drechsler zu. Deshalb versucht er, auf die Mitarbeiter einzugehen. „Manchmal hilft eine halbe Stelle im Nachtdienst, etwa wenn der Partner zu Hause ist.“ Solche Sonderregeln seien wichtig – „sonst findet man keine Fachkräfte“, sagt Drechsler.

Ohnehin würden die Bewerbungen weniger. Drechsler versucht deshalb, Auszubildende und Praktikanten aus den eigenen Reihen zu fördern. Er selbst hat vor mehr als 20 Jahren als Praktikant angefangen – und Sarah Bäßler ging den gleichen Weg. Vor Kurzem hat die 21-Jährige ihre Lehre beendet und festgestellt: „Die Praxiserfahrung hat mir in der Ausbildung sehr geholfen.“

sur

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