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Handarbeiten für den guten Zweck: Kreis gründete sich vor 25 Jahren

Produkte werden gespendet oder verkauft Handarbeiten für den guten Zweck: Kreis gründete sich vor 25 Jahren

Taschen, Decken, Socken oder Utensilos: Die fünf Frauen vom Handarbeitskreis der katholischen Frauengemeinschaft Hohenhameln können und machen alles - und dies nicht nur für sich, sondern für einen guten Zweck. Seit 25 Jahren besteht der Handarbeitskreis.

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25 Jahre Handarbeitskreis hohenhameln Bei Rosi Herrmann, Monika Herrmann, Christa Hein, Helga Lustig, und Gabrielle Kretschmann steht der Spaß am Handarbeiten im Vordergrund. (v.l.)

Quelle: gs

Hohenhameln. Ehemals gegründet wurde die Runde von der damaligen Pfarrsekretärin Luise Behnke, die ein großer Handarbeitsfan war und viele Frauen animierte, sich doch einmal in der Woche zum gemeinsamen Werkeln zu treffen. Seitdem besteht die flotte Runde, die mit den Jahren kleiner geworden ist.

Groß dagegen sind die vielen Spenden, die die Frauen in dieser Zeit getätigt haben. Über 30 000 Euro haben sie mit dem Verkauf ihrer Handarbeiten eingenommen und an verschiedene Institutionen und Einrichtungen verteilt. Dazu kommen handgefertigte Sachspenden, die direkt an entsprechende Einrichtungen abgegeben werden und deren Wert kaum zu beziffern ist.

Angefangen hat alles mit der Unterstützung von krebskranken Kindern. „Durch ein erkranktes Enkelkind einer Mitstreiterin kam der Kontakt damals zustande“, erinnert sich Helga Lustig, die von Anfang an dabei ist.

Inzwischen gehen viele Spenden an das Kinderhospiz „Löwenherz“ nahe Bremen, aber auch die Frühchenstation der Helios-Klinik in Hildesheim wird unterstützt. Gut kamen hier beispielsweise die extra kleinen Decken für die Babys und die genähten Stofftiere an, die bei Infusionen zur Abstützung dienen können.

Die Geschichte dahinter ist rührend: Die „Handarbeits-Omis“ engagieren sich zusätzlich auch bei der Aktion „Herzen gegen Schmerzen“ in Hohenhameln und nähen Kissen. Aus den Stoffresten entstehen dann die Decken im Patchwork-Stil und die Stofftiere für die Frühchen.

Jeden Dienstag sind die Handarbeitsprofis im katholischen Pfarrheim, arbeiten gemeinsam, fachsimpeln und „zaubern“ in Windeseile hübsche und nützliche Dinge. Im Winter sind natürlich Stricksocken gefragt und werden auf Vorbestellung gearbeitet. Obwohl die fröhlichen älteren Damen wirklich fix sind, müssen Interessenten auch manchmal ein bisschen warten.

Zweimal im Jahr - zum Pfarrfest und zum Adventsmarkt - haben die derzeit fünf Frauen einen eigenen Stand. Im Laufe ihrer Handarbeitskarriere haben sie Verschiedenes ausprobiert, unterschiedliche Techniken gelernt, manchen Trend kommen und gehen sehen.

Wichtig neben der Möglichkeit, durch die Handarbeiten etwas Gutes zu tun, sei aber auch die Gemeinschaft. Viele Freundschaften sind im Laufe der Zeit entstanden, etliches wurde miteinander erlebt.

  • Wer Interesse hat im Handarbeitskreis mit zu machen, kann einfach dienstags ab 15 Uhr im katholischen Pfarrheim vorbei schauen. Einzige Voraussetzung: Spaß am Handarbeiten.
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