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Hohenhameln Großübung: Störfall im Ammoniak-Bereich
Kreis Peine Hohenhameln Großübung: Störfall im Ammoniak-Bereich
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18:42 18.02.2017
Im Kraftwerk Mehrum wurde ein Ammoniak-Unfall mit einer undichten Leitung simuliert. Quelle: Feuerwehr Hohenhameln
Mehrum

Meissner ist der Zugführer der Hohenhamelner Gefahrguteinheit und hat gemeinsam mit Mitarbeitern des Kraftwerkes das Szenario der Einsatzübung entwickelt. Die alarmierten Spezialisten der Gefahrguteinheiten aus Hohenhameln und Ilsede wurden vor Ort vor besondere Herausforderungen gestellt, denn freiwerdendes Ammoniak als verdichtetes oder verflüssigtes Gas verflüchtigt sich schnell. Es ist dabei akut giftig, verätzt Haut und Atemwege und führt zu schweren Augenschäden. Mit Langzeitwirkung ist es hochgiftig für Wasserorganismen und kann bei Erwärmung explodieren.

Die Feuerwehrleute waren daher im Einsatz komplett von der Umgebung isoliert. Sie trugen Chemikalienschutzanzüge (CSA) und führten die Atemluft über umluftunabhängige Pressluftatmer zu.

„Bei solchen Ereignissen ist es wichtig, dass die Einsatzkräfte nach dem Eintreffen schnellstens die Lage erfassen, unter größtmöglichem Eigenschutz die Menschenrettung durchführen und weiteres Freiwerden von Gas und das Eindringen in Gewässer verhindern“, beschreibt der Ilseder Zugführer Heiko Fischer die erforderlichen Einsatzmaßnahmen. „Am Ende steht dann noch die Dekontamination der Feuerwehrleute nach dem Einsatz.“

Nach zwei anstrengenden Stunden - ein chemikalienresistenter Schutzanzug wiegt etwa acht Kilogramm, dazu kommt noch der erforderliche Pressluftatmer mit 15 Kilogramm: das sind insgesamt 23 Kilo - war die Übung für die 38 Einsatzkräfte schließlich zu Ende.

Die beiden Einsatzleiter waren mit dem Übungsverlauf insgesamt zufrieden. „Verbessert werden muss aber noch die Zusammenarbeit der Teams beim Einkleiden der CSA-Träger, damit die Trupps schneller im Schadensbereich eingesetzt werden können“, so das Fazit der beiden Zugführer.

wos

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