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Hohenhameln Gehölz-Entfernung an der B 494 stößt auf Kritik
Kreis Peine Hohenhameln Gehölz-Entfernung an der B 494 stößt auf Kritik
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00:22 22.03.2018
Das entfernte Gehölz an der B 494 bei Clauen. Quelle: Privat
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Clauen

„Damit wurde erneut, wie bereits im Winter 2014 auf der anderen Seite der Straße praktiziert, vielen Tieren der Schutz vor Fressfeinden, Kälte und Wind genommen und damit dem zunehmenden Artensterben auf und an unseren Feldern Vorschub geleistet. Dabei reichten die Gehölze weder auf die Straße noch auf die angrenzenden Äcker“, heißt es in einer Pressemitteilung der BI.

Es habe jedoch Anlieger-Beschwerden wegen der Vegetation entlang der Straße gegeben, die angrenzenden Felder seien nicht mehr problemlos zu bewirtschaften gewesen, wie Bernd Mühlnickel von der Straßenbau-Landesbehörde in Wolfenbüttel auf PAZ-Anfrage mitteilt. Nun sei sowohl zur Straße als auch zur Anliegerseite nicht mehr von Beeinträchtigungen auszugehen. „Daneben wurde der Seitenbereich gemäht, auch wurden in den Gräben die dort nicht gewollten Sträucher entfernt, da diese den Wasserabfluss behindern“, so Mühlnickel.

Weiterhin seien im Einmündungsbereich der L 479 nach längerer Zeit zwecks Verkehrssicherheit und Unfallverhütung die Sichtdreiecke freigeschnitten und nicht mehr standsichere Weiden entfernt worden.

Mühlnickel erklärt: „Es handelt sich um ordnungsgemäße Unterhaltungsarbeiten, die zugegebenermaßen längere Zeit nicht vorgenommen wurden, so dass das Erscheinungsbild der B 494 zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist. Jedoch war die Situation entlang der B 494 zuvor nicht mehr verkehrsgerecht unterhalten, so dass hier unabwendbarer Handlungsbedarf gegeben war.“

Die BI verweist auf ein Merkblatt der Landesbehörde für den Straßenbetriebsdienst aus dem Jahr 2006. Die „radikale Abholzmaßnahme“ stehe nicht in Übereinstimmung mit dessen Inhalt. Dort heißt es unter anderem, dass landschaftspflegerische sowie ökologische Aspekte ausreichend berücksichtigt und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ökologischen und ökonomischen Forderungen erreicht werden sollten.

Mühlnickel betont, dass das Merkblatt lediglich eine Empfehlung darstelle. „Diese berücksichtigen wir auch gern, sofern es möglich ist. Primär sind wir jedoch gehalten, die Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten. Man kann ökologische Defizite in der Feldmark nicht im straßenbegleitenden Grün auffangen – man denke bitte an Unfälle durch plötzlich auf die Straße springendes Wild. Das ist auch nicht Sinn des Merkblattes“, so Mühlnickel.

Von Dennis Nobbe

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