Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Hohenhameln Gastfamilien gesucht!
Kreis Peine Hohenhameln Gastfamilien gesucht!
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:53 06.04.2010
Einmal um die halbe Welt: Katharina Gläsner aus Clauen sucht derzeit Gastfamilien, die für vier Wochen einen japanischen Schüler bei sich aufnehmen möchten. Quelle: sur
Anzeige

Hohenhameln-Clauen. Unterrichtsräume, Verpflegung und Unterkunft – all das muss Katharina Gläsner in den nächsten Wochen und Monaten für die japanischen Gäste organisieren. Dabei ist die 17-Jährige selbst noch Schülerin, sie besucht die elfte Klasse eines Hildesheimer Gymnasiums. Zwischen Hausaufgaben, Schreiben für die Abi-Zeitung und ihrem Amt als Jahrgangssprecherin organisiert sie im Auftrag der Organisation „Youth for Understanding“, in Deutsch „Jugend für gegenseitiges Verstehen“ einen vierwöchigen Sprach- und Orientierungskurs für Austauschschüler aus Fernost. Er soll die Jugendlichen auf ein Schuljahr in Deutschland vorbereiten.

Vom 23. Juli bis zum 21. August bleiben die Gäste in Hohenhameln. Die meisten von ihnen werden nach vier Wochen wieder abreisen – zu einer Gastfamilie irgendwo in Deutschland. „Wer will, kann seinen Japaner aber auch behalten“, sagt Gläsner schmunzelnd. Allerdings müsse das schon entschieden werden, bevor sie in Deutschland ankommen.

Wie sich Schüler allein in einem fremden Land fühlen, weiß Gläsner – vor einem Jahr war sie selbst als Austauschschülerin in Florida. Eine gute Gastfamilie sollte den Gast „so weit wie möglich wie ein eigenes Kind behandeln“, sagt sie. Schließlich seien die Austauschschüler weder Hotelgäste noch Haushaltshilfen.

Laut Gläsner ist es aber nicht leicht, Gasteltern für Schüler aus Japan zu finden. Amerikaner beispielsweise seien leichter zu vermitteln. „Viele trauen sich nicht, weil sie denken, der Kulturunterschied ist zu groß“, sagt sie. Doch für Gläsner ist es gerade das, was den Reiz ausmacht: „Man lernt eine völlig andere Kultur kennen, ohne auch nur sein Haus zu verlassen“, sagt sie. Sie wird ihr Zimmer im Sommer für vier Wochen mit einer Japanerin teilen.

  • Wer einen Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren aufnehmen will, kann sich bis zum 1. Mai bei Gläsner melden. Zu erreichen ist sie unter Telefon 05128/ 666 und 0151/ 10089330 oder per E-Mail an katharina.glaesner@gmx.de.

So läuft der Austausch ab

Bis zum 1. Mai können sich potenzielle Gastfamilien bei Katharina Gläsner melden – auch Alleinerziehende oder kinderlose Paare sind willkommen. In Hohenhameln müssen die Gasteltern nicht wohnen. Allerdings muss der Ort in einer Dreiviertelstunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein.

  • Die Organisatorin besucht die Familien zunächst zu Hause, um sie besser kennenzulernen und offene Fragen zu klären. Bei der Anmeldung wird ein Fragebogen ausgefüllt: Darin steht etwa, ob Kinder im Haus sind und in welchem Alter sie sind. Auch Angaben zu Haustieren, Hobbys und Gewohnheiten werden gemacht. So kann die Austausch-Organisation YFU dafür sorgen, dass nicht der Stubenhocker bei der Sportlerfamilie untergebracht wird – oder der Allergiker mit mehreren Haustieren leben muss.
  •  Zur Vorbereitung sind zwei Elternabende geplant: Der erste soll einige Wochen vor dem Austausch stattfinden, ein weiterer während der ersten Kurswoche.
  • l Am 23. Juli reisen die Japaner an, sie bleiben bis zum 21. August. Wochentags besuchen sie von 9 bis 16 Uhr den sogenannten Orientierungs- und Sprachkurs. Ein umfangreiches Freizeitprogramm müssten die Gasteltern also nicht organisieren, sagt Gläsner.

Wer schießt in Clauen auf Katzen? In der Straße „Am Gallekamp“ sind innerhalb einer Woche zwei Tiere angegriffen worden, vermutlich mit einem Luftgewehr. Katze „Emmy“ brach sich zweimal das Hinterbein, Kater „Schmusi“ wurde an der Pfote getroffen. „Ich kann nicht verstehen, wer so etwas macht. Das ist doch Tierquälerei!“, sagt „Emmys“ Besitzerin Birgit Gläsner.

05.04.2010

Einen besonderen Karfreitags-Gottesdienst feierte gestern die evangelische St.-Laurentius-Gemeinde Hohenhameln. Eingebunden war eine eindrucksvolle Aufführung des Passsions-Oratoriums vom John Henry Maunder.

03.04.2010

Hunde nutzen den Grünstreifen als Klo, Kinder nutzen ihn als Spielplatz: An einem Feldweg in Mehrum liegen etliche Hundehaufen. Darüber ärgern sich Anwohner und Ortsräte.

29.03.2010
Anzeige