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Hohenhameln „Für uns bleibt wieder nichts übrig“
Kreis Peine Hohenhameln „Für uns bleibt wieder nichts übrig“
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23:14 08.10.2009
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Die Gemeinde hat über ein Ingenieurbüro zwölf Auftrags-Positionen, angefangen von Rohbau- über Zimmerei- und Dachdeckerarbeiten bis zu Tischler-, Fliesen und Malerarbeiten sowie Sonnenschutz öffentlich ausgeschrieben. „Das ist keine Förderung der Region“, sagte Bode, „gerade bei Aufträgen aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung müssten wir als orts- und gemeindeansässige Firmen berücksichtigt werden.“ Die Gemeinde bekommt für den etwa 1,1 Millionen Euro teuren Neubau des Kindergartens mit Krippe und Jugendraum 500.000 Euro Zuschuss.

Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) hält Bode entgegen, dass bei einer anderen, vorangegangenen beschränkten Ausschreibung der Gewerke nur eine geringe Rückmeldung örtlicher Firmen mit teureren Angeboten als kalkuliert gekommen war. „Wir haben unsere Preisvorstellungen. Und außerdem bin ich auch angehalten, mit dem Geld der Gemeinde sparsam umzugehen“, sagte er. Es könne nicht sein, dass es zu weiteren zeitlichen Verzögerungen bei der Bauplanung und zu neuen Kalkulationen kommen könnte. Außerdem seien nicht alle Gewerke öffentlich ausgeschrieben worden: „Arbeiten für etwa 200.000 Euro werden beschränkt ausgeschrieben“, sagte der Bürgermeister, „dazu zählen der Abbruch des alten gebäudes sowie die Sanitär-, Heiuungs- und Elektroinstallationen. Für die Ständerbauweise des neuen Gebäudes haben wir aber niemanden in der Gemeinde.“

Alle Hohenhamelner Firmen hätten nach wie vor die Möglichkeit, sich an der jetzt veröffentlichten Ausschreibung zu beteiligen. Außerdem seien zurzeit viele öffentliche Aufträge zu erledigen, „da müssen wir auch einen Blick auf die Leistungsfähigkeit einzelner Firmen legen, schließlich müssen wir zeitig fertig werden. Die Betreuung der Kinder im ehemaligen Flüchtlingswohnheim bei Stedum solle nur eine Übergangslösung sein.

Ende Oktober sollen in Equord Kindergarten und Wohnhaus abgerissen werden. „Damit könne wir aber erst beginnen, wenn die Turmuhr gesichert auf dem Dorfgemeinschaftshaus installiert worden ist“, sagte Erwig. Als Baubeginn nannte er die 48. Kalenderwoche, also soll es ab dem 23. November losgehen. „Wir hoffen alle auf einen milden Winter, sodass die Bodenplatte und der Rohbau schnell erledigt werden können“, sagte der Bürgermeister. Noch stehe allerdings die Baugenehmigung durch den Landkreis aus.

Das Flüchtlingswohnheim sei bis auf Kleinigkeiten für die Aufnahme der Kindergartenkinder vorbereitet. Bis Mitte nächsten Jahres soll der Equorder Kindergarten fertig sein. Am Freitag, 16. Oktober, gibt es ab 17.30 Uhr eine „Abschiedsparty“ im Equorder Altbau.

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