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Hohenhameln Forderung: Bis 2018 IGS am Schulzentrum
Kreis Peine Hohenhameln Forderung: Bis 2018 IGS am Schulzentrum
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22:00 19.02.2016
Fordern die Einrichtung einer IGS in Hohenhameln: Matthias Müller (v.l.), Kathrin Ebert-Garthof und Uwe Semper. Quelle: Thorsten Pifan

Damit weiß er nicht nur die politische Mehrheit in Hohenhameln hinter sich. Lehrer, Eltern und Schülervertreter haben bereits eine Konzept-Idee für die Einrichtung einer IGS vorbereitet, die bei einer Umsetzung Basis für eine Planungsgruppe sein kann.

„Damit sind wir hier in Hohenhameln deutlich weiter als an anderen Schulen und Schulzentren“, sagte Semper. Der Schulstandort mit Haupt- und Realschule galt bisher indes als Sorgenkind, weil die Schülerzahlen auf eine Sicht von zehn Jahren nicht sicher die Tragfähigkeit einer IGS belegten. „Das hat sich inzwischen erledigt“, sagte Semper. Die Gemeinde habe gehandelt und neue Baugebiete ausgewiesen. 2015 erblickten 94 Kinder in Hohenhameln das Licht der Welt. Dazu kommen insgesamt 26 Kinder aus Flüchtlingsfamilien, die Aussicht haben, länger in Deutschland bleiben zu dürfen.

Zudem habe Landrat Franz Einhaus (SPD) zugesagt, mit dem Landkreis Hildesheim Gespräche zu führen, um es eventuell zu ermöglichen, dass Schüler aus Algermissen, die eine IGS besuchen möchten, zur Schule nach Hohenhameln gehen können.

Die Forderung nach einer IGS wurde in der Gemeinde schon 2014 laut. Seitdem sind Lehrer, Eltern und Schüler nicht untätig gewesen. Kathrin Ebert-Garthof, Leiterin der Realschule, und Matthias Müller, Rektor der Hauptschule, stellten gestern die Konzept-Idee für die IGS öffentlich vor.

Großen Charme hat das Konzept, weil für eine IGS keine größeren Bauten notwendig sind. „Wir haben die notwendigen Fachräume, Smartboards in nahezu allen Klassen, eine Mensa und Sportstätten, inklusive des Schwimmbads in Mehrum, auf das wir zurückgreifen können“, sagte Ebert-Garthof. Auch ein mögliches Leitbild haben sie entwickelt. Ein hochwertiges Ganztagsangebot gibt es bereits jetzt in Hohenhameln.

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