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Hohenhameln Flüchtlingsgruppe besuchte Autostadt in Wolfsburg
Kreis Peine Hohenhameln Flüchtlingsgruppe besuchte Autostadt in Wolfsburg
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12:00 19.04.2016
Die Besuchergruppe aus Hohenhameln in der Autostadt. Quelle: oh
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„VW hat großzügig auf die Erhebung von Eintrittspreisen verzichtet“, sagt Deutschtrainer Jürgen Rehnelt aus Hohenhameln, der zusammen mit zwei seiner Kollegen mit Privatwagen die Fahrt nach Wolfsburg übernahm.

Die Flüchtlinge zeigten sich beeindruckt von der Größe und dem guten Pflegezustand des Areals und der Gebäude. Die Darstellung der Geschichte des Automobilbaus im Zeithaus war der Einstieg in die „Moderne“, der mit dem Besuch der Pavillons der verschiedenen Tochtergesellschaften des VW-Konzerns seine Fortsetzung fand. Ein Erlebnis der besonderen Art gab es im Skoda-Pavillon zu beobachten: Einer der Syrischen Flüchtlinge hatte in seiner Heimat einen Skoda Oktavia besessen und mochte sich von dem neuesten Modell gar nicht mehr trennen.

Nach einem kurzen Mittagessen fand die eigentliche Werksbesichtigung mit einem kleinen Bus statt. „Der Einblick in die moderne Arbeitswelt einer Automobilproduktion ist für deutsche und ausländische Besucher gleichermaßen beeindruckend“, sagt Rehnelt. „Für die Flüchtlinge aus Syrien war es auch interessant zu erfahren, dass das VW-Werk im Zweiten Weltkrieg von Bomben stark zerstört und danach unter Mühen wieder aufgebaut worden war.“

Ein weiteres Highlight des Besuches in Wolfsburg ergab sich dann ganz zufällig: Ein Mitarbeiter des VW-Zeithauses hatte sich über das Interesse der Hohenhamelner Flüchtlingsgruppe so gefreut, dass er seine Kontakte zum VfL Wolfsburg spielen ließ. Dadurch wurde ein kurzer Blick in die Arena des VfL Wolfsburg unten am Rasen ermöglicht. Auch ein Abstecher in den VfL-Fanshop fand großen Zuspruch. „Es zeigte sich, dass die Flüchtlinge nahezu alle sehr gut über die Bundesliga und die internationalen Fußballwettbewerbe informiert sind“, sagt Rehnelt. Der größte Wunsch nun: Der Besuch eines Bundesligaspiels des VfL Wolfsburg.

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