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Hohenhameln Feuerwehr übt Hochwasserschutz an der Weser
Kreis Peine Hohenhameln Feuerwehr übt Hochwasserschutz an der Weser
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17:00 04.10.2018
Hochwasserschutz: Die Hohenhamelner Feuerwehrleute übten die Praxis und bekamen auch jede Menge Wissen vermittelt. Quelle: Kreisfeuerwehr Peine
Hohenhameln

Der Fachzug Personalreserve der Kreisfeuerwehr Peine, der sich aus Freiwilligen Feuerwehren aus der Gemeinde Hohenhameln zusammensetzt, hat jetzt an einem Deichschutzseminar im Landkreis Wesermarsch teilgenommen. 29 Einsatzkräfte machten sich hierzu mit vier Fahrzeugen auf den Weg in Richtung Oldenburg.

Bereits im Mai hatte es eine theoretische Unterweisung durch den Zugführer Jens Böker gegeben, nun stand der praktische Teil an. Das Hochwasser 2013 und die Hochwasserereignisse der vergangenen Jahrzehnte an Nordsee, Elbe, Innerste und Leine, aber auch die Sturzfluten an vielen kleinen Gewässern in Deutschland hätten gezeigt, dass es wichtig sei, die Verantwortlichen in den Verbänden des Katastrophenschutzes besser und umfassender auszubilden, zu vernetzen und den praktischen Einsatz gemeinsam zu üben, erklärte Böker.

Miteinander im Katastrophenschutz verbessern

Dabei soll schon während der Schulung das Miteinander der verschiedenen Organisationen und Verantwortlichen im Katastrophenschutz geübt und optimiert werden. „Wir können kein Hochwasser verhindern, aber wir können uns darauf vorbereiten“, betonte Böker.

Die Lehrgangsleiter Stephan Hennings und Klaus Niekamp führten durch die praktische Übung. Am Übungsdeich ging es nicht nur um Sandsäcke, sondern auch um Deichkappenerhöhung, Quellakaden, Deichfußsicherung, Kappensturz sowie das Setzen von Lecksegeln.

Sandsäcke von Hand gefüllt

Bevor es losging, mussten aber erst einmal Sandsäcke gefüllt werden – und zwar von Hand. „Eine nicht gerade angenehme Arbeit, die im Ernstfall bis zu zehn oder zwölf Stunden dauern kann und bei der man nicht zart besaitet sein darf“, so Böker.

Der Transport der Sandsäcke zum Deich erfolgte von Hand. Quelle: Kreisfeuerwehr Peine

Dann folgte der Transport der Sandsäcke von Hand zum Deich. Die Absicherung mit Folien und die Beseitigung von Schadstellen wurden am Deich praktisch geübt. Ferner war die Fortbildung ein guter Anlass, um mit einer Sandsackfüllanlage zu arbeiten. Für Böker war es eine rundum gelungene Veranstaltung.

Von Jan Tiemann

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