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Feuerwehr baute Boot für das „Crazy Crossing“

Ohlum Feuerwehr baute Boot für das „Crazy Crossing“

Eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Ohlum nahm am „Crazy Crossing“ im Rahmen des Maschseefests in Hannover teil und kam auf den dritten Platz. Bevor es so weit war, gab es allerhand zu tun

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Das Ohlumer Floß beim Wettbewerb auf dem Maschsee.

Quelle: privat

Ohlum. Zunächst galt es die Vorgaben des Veranstalters, Antenne Niedersachsen, zu beachten: „Das Boot durfte nicht länger und breiter als drei Meter sein und keinen Motor als Antrieb besitzen“, berichtet Lutz Haarstick. Maximal sechs Personen durften an Bord sein, und das Boot musste eine Maximallast von zehn Personen tragen können.

Dann musste sich die Gruppe um Ortsbrandmeister Klaus Haarstick und Ortsvorsteher Gerd Schauer überlegen, wie sich ihr Boot über Wasser halten sollte. Schnell sei klar gewesen, dass Feuerpatschen für den Antrieb und leere Bierfässer für den Auftrieb sorgen sollten. „Trotz einiger Feierlichkeiten im Dorf konnte die nötige Anzahl an Fässern nicht aus eigener Kraft geleert werden“, so Haarstick. Die fehlenden wurden bei einem Großhändler erworben. Zuerst verbauten die Feuerwehrleute mithilfe von Spanngurten neun 50-Liter-Fässer in jeweils drei Reihen parallel zueinander. Latten, Rahmen und Bretter bildeten das Deck.

Bei der ersten Bewährungsprobe auf dem Dorfteich lag das Floß mit einer vierköpfigen Besatzung nur knapp über der Wasseroberfläche. Weitere sechs 30-Liter-Fässer wurden ergänzt, damit das Gefährt die geforderten sechs Personen tragen konnte.

„Nicht bedacht hatten wir, dass weitere Aufbauten zusätzliches Gewicht mit sich bringen. Die Folge: Trotz der außerplanmäßigen Fässer reichte die Auftriebswirkung nicht, um genügend Abstand zur Wasseroberfläche zu gewinnen – nasse Füße waren vorprogrammiert“, erklärt Haarstick. Doch auch dieses Problem wurde gelöst.

Damit die Gruppe beim Rennen nicht auf dem Trockenen sitzt, befestigten die Bootsbauer ein fünf Liter Fass an Deck. Ein Mast mit einem Segel durfte natürlich auch nicht fehlen: An der Spitze wurden ein Blaulicht und eine Feuerwehrtröte montiert, um standesgemäß Alarm geben zu können. Zwei Kübelspritzen stellten die Löschfunktion sicher. Auf dem Segel prangte das Motto: „Volles Fass voraus!“ und „Ohlumer Dorfteichwehr“. Fender, Rettungswesten, Schlauchzierwerk, eine Badeleiter und eine kleine Niedersachsen-Flagge rundeten die Ausstattung ab.

Von Lena Brandes

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