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Feuerwehr-Fachzug übte im verqualmten Gewerbepark

Hohenhameln Feuerwehr-Fachzug übte im verqualmten Gewerbepark

Hohenhameln. Entstehungsbrand in einer Mischanlage: So lautete das Szenario einer aufwendigen Übung, die der Fachzug Personalreserve der Kreisbereitschaft West aus der Gemeinde Hohenhameln am Sonntag auf dem Gewerbepark Diekmann in Arpke abhielt.

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Ein verqualmtes Gebäude, die Suche nach Vermissten und die „Rettung“ von bewusstlosen Personen waren Teile der Übung der Feuerwehr Hohenhameln im Gewerbepark Diekmann in Arpke.

„Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Gebäude fast vollständig verqualmt“, schildert Zugführer Jens Böker die ersten Momente der Übung. So mussten zuerst Trupps unter Atemschutz das Innere des Gebäudes erkunden und eine Brandbekämpfung durchführen. Die Sichtweite betrug dabei für die Einsatzkräfte nur wenige Zentimeter. „Gleichzeitig mussten über 200 Meter Wasserversorgung vorbereitet werden, da der Löschteich 250 Meter entfernt lag“, schildert Böker.

Das Wasser aus den Fahrzeugtanks reichte für den Erstangriff aus, für die sogenannte Riegelstellung des Nachbarsgebäudes musste allerdings das Wasser aus dem Teich benutzt werden. Insgesamt wurden drei Abschnitte gebildet, die, laut Bökers Einschätzung, „reibungslos zusammen gearbeitet haben.“

Nun ging alles sehr schnell, mehrere Rettungstrupps begannen sofort im Innenangriff mit der Suche nach Vermissten. Bei der weiteren Erkundung stießen die Einsatzkräfte auf drei bewusstlose Personen. „Als die Personen gerettet waren, kam es zu einer Verpuffung“, so der Zugführer weiter, „somit mussten alle erst einmal die Anlage sofort verlassen bevor ‚Feuer aus‘ gemeldet werden konnte.“

Zwar stellten die Zugführer Jens Böker und Andree Brathering einige kleine Mängel fest, waren aber insgesamt mit der Umsetzung der Aufgaben der dreistündigen Übung zufrieden. Das galt auch für den stellvertretenden Bereitschaftsführer Bernd Exner, der als Übungsbeobachter vor Ort war: „Wir üben, um das Erlernte anzuwenden, Fehler zu erkennen und abzustellen“, betonte er in der Nachbesprechung und Zugführer Böker verriet: „Bei der nächsten Zugübung geht es um Großtiere, die unter Stress stehen.“

sip

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