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Hohenhameln Ferienkinder auf den Spuren der Dinosaurier
Kreis Peine Hohenhameln Ferienkinder auf den Spuren der Dinosaurier
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23:30 26.07.2012
Von Susann Reichert
Sie starben vor drei Millionen Jahren aus: Ammoniten, wie sie der Maler Heinrich Harder sah. Quelle: oh
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Unter anderem suchten die Ferienkinder nach den Überresten von Ammoniten. Ammoniten waren kleine Kopffüßer, die wie Tintenfische mit Schneckenhaus aussahen und vor rund drei Millionen Jahren ausstarben. „Diese Fossilien kommen in der Region Hildesheim besonders häufig vor“, sagt Betreuerin Jeanette Raulfs aus Soßmar. Zurück im Hohenhamelner Kinder- und Jugendtreff stellten die Jungen und Mädchen Gipsabdrücke der Urzeittiere her.

Mithilfe eines ammonitenförmigen Puzzles und Spielzeugtieren versuchten die Betreuerinnen, den Kindern die Erdgeschichte näherzubringen - von der Entstehung der Ammoniten vor rund 400 Millionen Jahren bis zum Menschen. „Unter anderem wollen wir damit das Interesse für den Artenschutz wecken“, erklärte Raulfs. „Zum Beispiel gibt es Haie seit der Entstehungszeit der Ammoniten und heute sind sie vom Aussterben bedroht.“

Außerdem stellten die Kinder „Kartoffelsteine“ aus Salzteig her. Die Teigklumpen werden mit Kaffeepulver gefärbt und zu einer Art Nest geformt, das mit Kristallzucker und Glitzersteinen gefüllt wird. Anschließend werden die Steine im Ofen gebacken.

Jeanette Raulfs und Nina Lipecki vom Naturschutzverein Borsum betreuen in Harsum seit fünf Jahren die Gruppe „NaturKids“. Für die Hohenhamelner Ferienkinder boten sie allerdings zum ersten Mal eine Mitmachaktion an. Von der großen Nachfrage waren sie selbst überrascht: „Wir hatten mit maximal acht bis zehn Anmeldungen gerechnet“, so Lipecki.

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