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Hohenhameln Erwig: Gespräche über Fusion des Kreises sind sinnvoll
Kreis Peine Hohenhameln Erwig: Gespräche über Fusion des Kreises sind sinnvoll
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00:16 26.10.2013
Bürgermeister Lutz Erwig Quelle: A
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„Mit Blick auf die Vorzeichen der Zukunft, zum Beispiel die finanzielle und demographische Entwicklung, ist es eine gute Idee, dass der Landkreis ergebnisoffen prüft“, sagt der Verwaltungschef. Es sei wichtig, dass sich der Landkreis Peine frühzeitig Gedanken mache. „Ich war allerdings auch ein wenig überrascht, als dieses Thema aufkam. Denn es war ja nie die Rede davon, dass sich der Kreis verändern will.“

Vor einer Entscheidung für oder gegen eine Fusion müsse auf den Prüfstand gestellt werden, ob eine solche Veränderung überhaupt Vorteile für den Landkreis habe. „Es macht keinen Sinn zu fusionieren, nur um des Fusionierens Willen. Und dann spart man am Ende nur eine Landratstelle ein.“ Wichtiger seien für die Bürger im Kreisgebiet Fragen wie etwa: „Verbessert sich die finanzielle Situation des Kreises, was verbessert sich für Bürger, wie läuft das mit dem öffentlichen Nahverkehr und der Schullandschaft“, sagt Erwig.

Stehen die Zeichen auf Fusion, werde es schwierig eine Entscheidung zu fällen, mit der alle Gemeinden rundum zufrieden sind: „Hohenhameln hat natürlich ein anderes Interesse bei einer Kreisfusion als zum Beispiel Lengede oder Vechelde.“ Für viele Hohenhamelner sei im Fall einer Fusion vermutlich aufgrund der örtlichen Nähe Hildesheim der Wunsch-Partner.

Eine kreisfreie Stadt, die viele Peiner Bürger in den letzten Wochen vorschlugen, hält Erwig nicht für sinnvoll: „Sprechen kann man darüber. Aber die Gemeinden würden so ihre Selbstständigkeit verlieren und die kommunale Selbstverwaltung ist ein sehr hohes Gut. Ein Ortsteil von Peine zu werden, ist für viele Hohenhamelner zudem sicherlich nicht erstrebenswert.“

js

  • Mehr zum Thema Fusion lesen Sie auf Seite 10.
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