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Ernst Ebeling fuhr mit dem Trecker nach Kroatien

Harber Ernst Ebeling fuhr mit dem Trecker nach Kroatien

Nach elf-tägiger Fahrt durch halb Europa kam Ernst Ebeling aus Harber mit seinem Güldner-Traktor G30 nach knapp 1700 Kilometern in der kroatischen Hafenstadt Trogir an. Durch fünf Länder und herrliche Landschaften war Ebeling auf seinem Weg gefahren.

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Ernst Ebeling aus Harber und seine Frau Andrea in Kroatien.
 

Quelle: privat

Harber.  „Meine Frau Andrea ist mit dem Flugzeug angereist – und wir haben uns im Hotel getroffen. Ich kam erst zwei Stunden vor ihr an“, erzählt Ebeling, der für seine Reise eigentlich nur acht bis neun Tage einkalkuliert hatte. Sieben bis zehn Stunden hat er auf seinem Trecker gesessen und fuhr bis zu 230 Kilometer am Tag, schneller als Tempo 30 fährt der Oldtimer nicht. Die schönste Etappe war die Fahrt auf der kroatischen Küstenstraße Richtung Süden. Autofahrer hupten und grüßten Ebeling auf seinem Weg, manch einer munterte ihn auch mit hochgerecktem Daumen auf. „Diesem tollen Land mit seinen netten und hilfsbereiten Menschen muss man einfach einen Besuch abstatten“, sagt Ebeling begeistert.

Zwei Jahre lang plante Ebeling die Fahrt und rüstete dafür auch seinen Trecker auf. „Ich habe vorher eine neue Kupplung eingebaut“, betont der Mann aus Harber. Es gab zwar einige Pannen: „Zweimal hatte ich einen Schaden am Dichtungsring an der Hinterachse.“ – aber sonst schaffte der kleine rote Traktor aus dem Jahr 1963 die Strecke gut. „Man sieht schon, dass die Tour nicht ganz spurlos an ihm vorbeigegangen ist, aber das hatte ich einkalkuliert. Die Reifen sind zum Beispiel nach den gut 3300 Kilometern abgefahren“, sagt der 63-Jährige, der am 29. Juli wieder zuhause in Harber ankam. Dieses Mal fuhr er nur eine Woche, denn aufgrund des vielen Regens verzichtete Ebeling auf Zwischenstopps.

„Wenn ich diese Reise noch nicht gemacht hätte, würde ich morgen wieder losfahren“, sagt Ebeling und fügt hinzu: „Ich bin durch Landschaften von unbeschreiblicher Schönheit und durch interessante Dörfer und Städte gefahren. Ich habe Wasser von unsagbarer Klarheit gesehen – und mir sind tolle, offene, hilfsbereite und fürsorgliche Menschen begegnet, die ich kennen und schätzen gelernt habe.“

Er sei dankbar, dass ihm das widerfahren ist, so der ehemalige Verwaltungsfachangestellte. „Das ist ein Erlebnis, das ich nicht mehr missen möchte.“

Von Lara Krämer

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