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Erleichterung bei Kraftwerks-Belegschaft

Verkauf des Mehrumer Kraftwerks Erleichterung bei Kraftwerks-Belegschaft

Die Nachricht vom Verkauf des Mehrumer Kraftwerks sei von den Mitarbeitern positiv aufgenommen worden, sagte der Betriebsratsvorsitzende Rainer Rettberg-Berkowsky gegenüber der PAZ.

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Das Kraftwerk in Mehrum: Noch 2015 war von der Stilllegung spätestens Mitte der 2020er Jahre die Rede. Nun wurde es verkauft, die Zukunft scheint gesichert.

Quelle: dpa

Mehrum. Die Nachricht von der bevorstehenden Übernahme des Kraftwerks Mehrum durch den Energiekonzern EPH von Enercity (Stadtwerke Hannover) ist bei den unmittelbar Beteiligten mit „großer Erleichterung“ aufgenommen, wie der Betriebsratsvorsitzende Rainer Rettberg-Berkowsky auf PAZ-Nachfrage mitteilte.

„Die Entwicklung kam ja nicht ganz überraschend. Über die Verhandlungen zwischen dem bisherigen und dem neuen Betreiber waren Betriebsrat und Belegschaft informiert, und auch in der Öffentlichkeit ist berichtet worden“, so der Betriebsratsvorsitzende.

Das Ergebnis sei von den rund 140 Beschäftigtenpositiv aufgenommen. „Nun herrscht endlich Klarheit. Wir gehen davon aus, dass das ebenfalls diskutierte Thema der Stilllegung damit komplett vom Tisch ist und die Arbeitsplätze gesichert sind“, so Rettberg-Berkowsky.

Der Betriebsrat sei von Anfang an eingebunden gewesen, die Zusammenarbeit sei vertrauensvoll und produktiv gewesen. „Für die Belegschaft bleibt alles wie bisher. Die Eingruppierung von Löhnen und Gehältern und die bestehenden Betriebsvereinbarungen haben auch künftig Bestand“, macht Rettberg-Berkowsky deutlich.

Geschäftsführer Bernhard Michels wollte sich gegenüber der PAZ nicht äußern.

Zum Hintergrund: Enercity wird seine Anteile am Kraftwerk Mehrum an EPH verkaufen. EPH wird in den kommenden Wochen den Betrieb übernehmen. Die Unterzeichnung der Kaufverträge ist für Mitte September vorgesehen.

Die Braunschweiger Stadtwerke BS Energy halten derzeit 16.7 Prozent der Anteile am Kraftwerk. Ein Verkauf dieser Anteile stehe der zeit im Raum, allerdings noch unter Gremienvorbehalt. Der Aufsichtsrats müsse dem Verkauf noch zustimmen, mit einer Entscheidung werde innerhalb der nächsten Wochen gerechnet, teilte das Unternehmen gestern auf Anfrage der PAZ mit.

Von Kerstin Wosnitza

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